Familienwanderungen

3 Seen Wanderung

Besonders wertvolle Kleinode der Olympiaregion Seefeld

Strecke: Seefeld – Möserer See – Lottensee – Wildmoos-See – Seefeld
Gehzeit: ca. 4 Stunden
Schwierigkeit: leicht

Vor der WM-Tennis-Halle, in Seefeld, führt uns der Weg über die Möserer Mähder mit einer kurzen Steigung in Richtung Mösern. Bei der letzten Wegkreuzung wählt man den rechten Weg, auf dem man bei den Hotels Kaiserhof, Hotel Olympia und Hubertushof vorbei zum Möserer See gelangt. Besonders im Sommer stellt dieser idyllisch gelegene See ein beliebtes Ausflugsziel für Naturbadeseeliebhaber dar (kein Eintritt), ist er doch einer der wärmsten Badeseen Tirols. Besonders reizvoll wirkt dabei eine kleine Insel inmitten des Sees, die nur schwimmend erreichbar ist. Ein Spazierweg führt uns als Rundwanderung um den See (ca. 20min). Das Wirtshaus am See – die „Möserer Seestub´n“ sorgt für eine gemütliche Einkehr mit Blick auf den See.

Nach Umrundung des Sees geht es beim Hotel Tyrol kurz einer Asphaltstraße entlang bergab bis wir nach ca. 10 min den Gasthof Menthof erreichen. Von dort aus geht es auf dem Pirschsteig in Richtung Lottensee. Bevor wir in den Wald kommen laden ein herrlicher Blick ins Inntal, sowie einige Bänke zum Schauen und Genießen ein. Kurz ,vor dem Lottensee mündet der Pirschsteig in eine Asphaltstraße, der man kurz weiter folgt. Schon bald sieht man das aperiodische Gewässer vor sich liegen und hat die Möglichkeit bei der Lottensee-Hütte einzukehren und sich zu stärken. Weiter geht es über den Weg Nr. 2 zur Ferienkolonie Wildmoos und der bei Gästen und Einheimischen bekannten und beliebten Wildmoosalm. Auch dort gibt es wieder einen aperiodischen See zu bewundern. Kurz nach der Wildmoosalm führt uns der Hörmannweg rechts in den Wald zurück nach Seefeld. Es besteht auch die Möglichkeit über den Brunschkopf retour bis nach Mösern zu wandern.

Mit kleineren Kindern oder einem Kinderwagen empfiehlt es sich, nur von Seefeld aus zum Möserer See zu wandern (ca. 1,5 h) und vom Dorfzentrum Mösern aus mit dem Bus wieder zurück nach Seefeld zu fahren. Buspläne mit genauen Abfahrtszeiten erhalten Sie in Ihrem Informationsbüro.

Der Ganghoferweg ins Gaistal

Wandern wie einst Ganghofer im Leutascher Almenparadies

Strecke: Parkplatz Salzbachbrücke – Gaistalalm – Tillfussalm
Gehzeit: ca. 3 Stunden
Schwierigkeit: leicht

Ludwig Ganghofer (1855 – 1920), einer der bekanntesten Heimatschriftsteller seiner Zeit verbrachte viele Wochen des Jahres in seinem Jagdhaus „Hubertus“ bei der Tillfußalm im Leutascher Gaistal. Dort verfasste er unter anderem einen seiner bekanntesten Romane „Das Schweigen im Walde“. Außerdem empfing er dort viele Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur wie Hugo von Hofmanntal oder Richard Strauss. Die Einnahmen aus seinen Romanen erlaubten es Ganghofer, eine der größten Jagden der Nordalpen, die Gaistaljagd zu pachten. Einige der zahlreichen Reitsteige, die er anlegen ließ, sind auch heute noch erhalten.

Der beliebte Wanderweg zum Ganghoferhaus wurde zu seinen Ehren benannt und bietet neben wunderschöner Naturlandschaft mit der Gaistal-, Tillfuß- und der Hämmermoosalm nette Möglichkeiten zur Einkehr. Auch das Ganghoferhaus kann – allerdings nur von außen, da es nicht öffentlich zugänglich ist – bewundert werden.

Der Weg beginnt im Ortsteil Klamm beim Parkplatz Salzbachbrücke. Einem anfangs leichten Anstieg folgt ein gemütlicher Weg, unterhalb der Hämmermoosalm (nach ca. 45 min) vorbei zur Gaistalalm (nach 1,5 Stunden). Weiter gehen wir bis zur Tillfußalm (1 ¾ Stunden), die sich unterhalb der Jagdhütte befindet. Auf dem selben Weg kommen wir wieder zurück zum Ausgangspunkt Salzbachparkplatz.

Für geschichtlich und kulturell interessierte Wanderer bietet es sich an, auch das Ganghofer-Museum, gleich neben der Kirche in Leutasch (Ortsteil Kirchplatzl) aufzusuchen. Dort erhalten wir Einblicke in Leben und Werk von Ludwig Ganghofer, die Leutascher Dorfgeschichte, sowie die Jagd in Leutasch. Öffnungszeiten: Montag – Freitag 15.00 Uhr – 17.00 Uhr , Sonntag 14.00 Uhr – 17.00 Uhr, Eintritt: Erwachsene € 3,- (Ermäßigung mit der Gästekarte), Kinder bis 14 Jahre frei

Rosshüttenwanderung mit Zirbensteig

Eine Panoramawanderung hoch über den Dächern von Seefeld

Strecke: Talstation Rosshütte – Hocheggalm – Kaltwassersee – Panoramarestaurant
Rosshütte – Zirbenweg – Bergstation Rosshütte
Gehzeit: bis zur Hocheggalm ca. 1,5 Stunden, von dort bis zum Panoramarestaurant ca. 2
Stunden, Zirbenweg ca. 20 Minuten
Schwierigkeit: leicht

Ab der Talstation Rosshütte im Osten von Seefeld gelegen gelangt man über einen Forstweg zur Hocheggalm und weiter zum nur fünf Gehminuten von der Alm entfernten Kaltwassersee. Nachdem man den See, der im Winter als Wasserdepot für die Beschneiungsanlage dient, bewundert hat, geht es weiter zum neuen Panoramarestaurant Rosshütte. Dort beginnt auch der Zirbenweg. 20 Minuten lang führt dieser schöne Weg die Wanderer hoch über Seefeld hinaus. Man gelangt auch hier wieder zurück zur Bergstation Rosshütte. Natürlich ist es auch möglich, den Weg zur Bergstation mit der Standseilbahn zurück zu legen. Tickets erhält man direkt an der Talstation.

Vom Pfarrhügel zum Wildsee

Einer der stärksten Plätze in Tirol

Strecke: Informationsbüro Seefeld – Pfarrhügel – Seefelder Wildsee
Gehzeit: ca. 1 Stunde
Schwierigkeit: leicht, um den See mit Kinderwagen möglich


Kein Frieden unter den Nationen ohne Friede unter den Religionen.
Kein Frieden unter den Religionen ohne Dialog zwischen den Religionen.
Kein Dialog zwischen den Religionen ohne globale ethische Maßstäbe.
Kein Überleben unseres Globus ohne globalen Ethos, ein Weltethos.
Hans Küng

Dieser Spaziergang nimmt ca. eine Stunde Zeit in Anspruch und startet beim Informationsbüro in Seefeld. Eine einzigartige Attraktion für Groß und Klein bildet der Seefelder Pfarrhügel. Hier befindet sich der neue, im Jahr 2000 erbaute Seefelder Kreuzweg mit 14 Stationen. Er beginnt bei der Seefelder Pfarrkirche St. Oswald, gleich gegenüber dem Informationsbüro Seefeld und führt weiter über den Pfarrhügel, wo er beim Steinkreis endet. Mit Hilfe von bis zu 23 Tonnen schweren Findlingen, die in einer bestimmten Sternenkonstellation aufgestellt sind, wird hier das letzte Abendmahl dargestellt. Nach einer Idee des Schriftstellers Winfried Werner Linde soll dieser starke Ort am höchsten Punkt des Pfarrhügels einen friedvollen Treffpunkt für Menschen aller Weltreligionen darstellen. Infotafeln direkt am Pfarrhügel geben detaillierte Auskünfte. Besonders für Kinder ist der Pfarrhügel ein Erlebnis – so klettern sie mit Freude auf die großen Findlinge oder nutzen den dicht bewachsenen Hügel zum Blumen pflücken oder herum tollen, während die Eltern die Zeit nutzen, um auf einer der Bänke die wunderschöne Natur zu genießen. Für Interessierte besteht die Möglichkeit am Kulturspaziergang (jeden Dienstag um 10.00 Uhr Treffpunkt im Infobüro Seefeld – Anmeldung bis einen Tag vorher) teilzunehmen.

Vom Pfarrhügel aus geht der Spaziergang weiter zum Seefelder Wildsee, den man schon von hier oben aus vor sich liegen sieht. Wir wandern den Pfarrhügel auf der Seeseite hinunter und schlagen den Weg auf der rechten Seeseite ein. Beim Café Wildsee gelangen wir auf dem linken Weg in ein Wäldchen, das eine Spielwiese für zutrauliche Eichhörnchen und Vögel darstellt. Ein dort aufgestellter Nüsseautomat gibt Kindern die Möglichkeit die Tierchen zu füttern und so ganz aus nächster Nähe zu betrachten. Am See trifft man beim Restaurant „Strandperle“ auf einen kleinen Kinderspielplatz, der mit Schaukeln, Rutschen u.v.m. lockt. Beim Hotel Seespitz vorbei kommen wir gerade aus wieder in die Fußgängerzone zum Ausgangspunkt beim Informationsbüro Seefeld.



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