Wunderwelten des Wassers

Wasserwanderungen

Gleirschklamm

Eintauchen in eine wildromantische Schlucht

Strecke: Karwendelparkplatz – Kreidebrücke – Gleirschklamm – Gasthof Amtssäge – Möslalm oder Kristenalm, retour entweder Gleirschstraße oder Hochwaldweg
Gehzeit: ca. 3 Stunden hin und zurück (Begehung der Klamm: ca. 1 Stunde)
Schwierigkeit: leicht

Beim Haus Taxi Mair nahe dem Karwendelparkplatz biegen wir rechts ab und folgen dem Fahrweg links hinauf an den letzten Scharnitzer Häusern vorbei. Bei der Abzweigung zum Isarsteig halten wir uns links und wandern den Steig bis zur Kreidebrücke entlang. Von dort aus nehmen wir den Nederweg weiter bis zum Einstieg in die Gleirschklamm. Durch diese wildromantische Schlucht führt ein schmaler Pfad, der nur für Geübte geeignet ist (Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich). Der Pfad führt uns hinauf bis zur Isartalerstraße. Weiter taleinwärts gibt es drei Möglichkeiten einzukehren: entweder beim neueröffneten Gasthof Amtssäge, zehn Minuten weiter auf der Möslalm oder von der Amtssäge rechts ab in Richtung Kristenalm. Der Rückweg erfolgt entweder über die Gleirschtalstraße (links halten) oder über den Hochwaldweg zurück nach Scharnitz

Kneipprundwanderung Seefeld

Eine Wanderung für Körper, Geist und Seele

Strecke: Wildsee – Englhof – Auland – Quelle St. Florian – Römerweg – Hermannstal – Triendlsäge – Geigenbühel – Wiesenweg Geigenbühel – Kirchwald – Mühlegg – Möserer Tal – Toni Seelos Sprungschanze
Gehzeit: ca. 3,5 Stunden
Schwierigkeit: leicht

Die Kneipp-Therapie bildet die Grundlage des klassischen Naturheilverfahrens „Hydrotherapie“ nach Pfarrer Sebastian Kneipp. Hierbei wird in kaltem Wasser auf der Stelle geschritten (man sollte nur Wassertreten, wenn sich die Füße zu Beginn warm anfühlen). Ein Bein sollte dabei immer vollkommen aus dem Wasser herausgezogen werden und die Fußspitze etwas nach unten gebeugt werden. Nach ca. 30 Sekunden spürt man ein starkes Kältegefühl in Füßen und Unterschenkeln. Dann sollte man das Wasser verlassen um die Beine wieder aufzuwärmen. Dieser Vorgang wiederholt sich mehrmals. Nach dem „Kneippen“ das Wasser lediglich abstreifen – nicht abtrocknen – und sich bewegen. Durch das Wassertreten wird der Kreislauf angeregt und die Durchblutung gefördert. Damit wirkt es venenkräftigend und stoffwechselanregend und wird daher zur Behandlung von Krampfadern und Migräne, sowie der Stärkung der Abwehrkräfte eingesetzt. Ein ganz natürliches Programm, ohne Risiken und Nebenwirkungen, das die Gesundheit, tägliches Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Ausgeglichenheit fördert.

In der Olympiaregion Seefeld werden, mit dem blau ausgeschilderten „Kneipp-Rundwanderweg“ Strecken mit Möglichkeiten in Arm- oder Fußbäder das Immunsystem zu trainieren angeboten (Gehzeit: ca. 3,5 Stunden):

Direkt neben dem Hotel Seespitz beim Wildsee in Seefeld findet sich ein Parkplatz von dem aus diese Wanderung gestartet werden kann. Beim Hotel vorbei führt zunächst ein Gehsteig neben der Straße in Richtung Tunnel. Man biegt bei der Einfahrt in Richtung See links ein und trifft schon bald auf die große Kneippanlage an der Uferseite des Seefelder Wildsee. Mit Hilfe von Tafeln zu den Themen „richtige Wasseranwendung“ und „Kräuterkunde“ kann man das Erlebnis „Kneippen“ in einem geräumigen Tretbecken und einem Handbecken beginnen. Der Weg Nr. 4 führt weiter durch ein idyllisches Wäldchen weiter am Dammhirschgehege vorbei bis zum Café Englhof. Von dort aus folgt man dem Weg zur Bundesstraße nach Auland. Geradeaus führt die Straße in Richtung Reith, den man bis zum Haus Kristall folgt. Kurz danach biegt man links zur Bahnunterführung ab und folgt dem Weg Nr. 14, der zur Kneipplandschaft St. Florian führt. Hier kann man den ebenfalls in dieser Broschüre beschriebenen – diese vier Wörter löschen! detailliert beschriebenen Bienenlehrpfad (bitte verlinken) bewundern, der ebenfalls detailliert in diesem Führer beschrieben wird. Ein Waldweg führt zu einem Kreisverkehr vor der Seefelder Hauptschule am Römerweg. Gerade aus kommt man zu einem weiteren Kreisverkehr, wo man in Richtung Hermannstalstraße bis zum Seefelderhof in der Münchnerstraße weiter spaziert. Dort überquert man die Bahnunterführung, biegt beim Birkenstüberl rechts ab und folgt dem Weg in Richtung Triendlsäge. Bald erreicht man die kleine Kneipplandschaft Triendlsäge, die nochmals die Gelegenheit sich zu erfrischen bietet. Einen geschnitzten Brunnen beim Waldgasthof Triendlsäge nutzt man zum Kneippen der Arme. Danach geht es auf einer Asphaltstraße weiter bis zur Wegkreuzung in Richtung Geigenbühel. Hier wird eine kleine Holzbrücke überquert und man folgt dem Wurzelsteig (Nr. 67), der zurück nach Seefeld auf den Geigenbühel führt. Dort angelangt geht es über den Panoramaweg mit wunderschöner Aussicht über Seefeld ins Ortszentrum. An der Kreuzung Geigenbühelstraße/Panoramaweg nimmt man die kleine Seitengasse in den Wiesenweg am Geigenbühel. Man kommt in die Kirchwaldsiedlung und durchquert sie bis zu den WM-Tennishallen, wo man auf den Weg Nr. 2 in Richtung Mösern kommt. Sobald man den Waldweg verlässt überquert man die Bundesstraße und kommt über einen schönen Weg über die Wiesen des Möserer Tals in Richtung der Toni Seelos Sprungschanze. Von der Schanze geht’s über die Sportalm am Gschwandtkopf und durch den Tunnel wieder zurück zum Parkplatz beim Hotel Seespitz.

Kneippwanderung zur Ropferstub´m in Buchen

"Wassertreten“ hoch über dem Inntal

Strecke: Informationsbüro Mösern – Menthof – Lottensee – Ropferstub´m
Gehzeit: ca. 1 Stunde
Schwierigkeit: leicht
 
Die Ropferstub´m in Buchen gilt als beliebtes Ausflugsziel für viele Wanderer und Radfahrer, sowie Kneippfreunde, welche die kleine Anlage gleich hinter dem Haus zur Erfrischung und Stärkung des Immunsystems aufsuchen. Ein möglicher Start zu einer Wanderung dorthin bildet der Ort Mösern. Beim Informationsbüro Mösern gehen wir die Straße weiter bergab und wählen die steile Asphaltstraße beim Habhof vorbei, links weiter in Richtung Menthof. In der Nähe dieses Gasthofs haben wir im Sommer bei guten Windverhältnissen die Möglichkeit Drachenflieger zu beobachten, wie sie von einer Rampe aus startend elegant ins Inntal gleiten. Wir wandern über den Pirschsteig (Nr. 2) weiter und kommen durch den Mühltalwald, der bis zur Asphaltstraße in Richtung Lottensee und Lottenseehütte, sowie dem Golfplatz Wildmoos führt. Bevor wir den Lottensee erreichen, biegen wir links in Richtung Sonnplatzl ein. Der Weg Nr. 27 führt in weiterer Folge zur Ropferstub´m, wo wir wieder einen grandiosen Blick auf das Inntal haben und uns eine kleine Kneipp-Anlage zur Erfrischung einlädt. Über den selben Weg gelangen wir wieder zurück zum Ausgangspunkt in Mösern.

Leutascher Geisterklamm

Die Leutascher Geisterklamm – Ein grenzenloser Erlebnissteig im Reich des Klammgeists

Strecke: Ortsteil Schanz , altes Zollamt – Klamm - Mittenwald
Gehzeit: Klammgeistweg: ca. 1,5 Stunden, Koboldpfad: ca. 1 Stunde
Schwierigkeit: leicht, für Kinderwägen, Radfahrer und Hunde nicht geeignet

An der Grenze zwischen Bayern und Tirol gelegen, bietet die Leutascher Geisterklamm spektakuläre Einblicke in über Jahrtausende geschaffene Naturlandschaften. Wege, die mit größter Präzision direkt in den Fels geschlagen wurden und kühne Stege, die bis zu 40 Meter über dem Wasser verlaufen, machen die Durchwanderung der Klamm von Leutasch bis nach Mittenwald in Oberbayern möglich.

Neben dem imposanten Steig durch die Schlucht bieten 25 thematische Stationen zusätzlich viel Wissenswertes und Unterhaltsames: Begleitet vom „Leutascher Klammgeist“ bzw. den „Gletscherkobolden“ geht man auf eine Zeitreise zu den Ursprüngen der Klamm: Der 3 km lange Klammgeistweg, der beim Klammeinstieg in Leutasch startet, verläuft u.a. auf einem 800 m langen Steg hoch über der Klamm. An den Haltepunkten erzählt der Klammgeist allerlei Geheimnisvolles aus seinem Reich, während sprudelnde Strudel, bizarre Felswände und rauschende Kaskaden in der Tiefe zu bestaunen sind. Der rund 2 km lange Koboldpfad führt vom Mittenwalder Klammkiosk über den Gletscherschliff in die Leutaschklamm hinein – hier berichten die Kobolde über die Gesteine in der Klamm und die Kraft der Gletscher während der letzten Eiszeit. Natürlich kann man beide Wege zur Rundwanderung verbinden.

Wichtig: Der enge Klammsteg ist leider nicht für Kinderwägen und Hunde geeignet, Fahrräder dürfen Sie auf keinem Abschnitt der Geisterklammwege zwischen Leutascher Parkplatz und Mittenwalder Klammkiosk benutzen. Wir bitten Sie im Sinne eines genüsslichen Klammerlebens um die Einhaltung dieser Gebote.

Man erreicht die Klamm von Seefeld kommend indem man durch den Ortsteil Weidach in Richtung dem Ortsteil Gasse fährt. Dort angekommen biegt man rechts ab und fährt ca. 9 km geradeaus bis zum Ortsteil Schanz. Dort findet man auf der rechten Seite einen gebührenpflichtigen Parkplatz (€ 5,--), sowie den Einstieg in die Klamm (kostenlos).

Weitere Informationen zur Leutascher Geisterklamm...

Wasserwanderung zum Isarursprung

Die Isar – ein bedeutender Fluss hat seinen Ursprung im Karwendel

Strecke: Karwendelparkplatz – Gleirschhöhe – Isarursprung – Kastenalm
Gehzeiten: ca. 3 Stunden
Schwierigkeit: leicht

„Ein sehr schöner Fluss. Oft habe ich ihm
zugehört, oft in seine Augen gesehen, und
immer habe ich von ihm gelernt.“
Hermann Hesse

Auf dem Weg bis zur Mündung in die Donau wächst die Isar zum Hauptfluss Bayerns heran. In früheren Zeiten Furcht und Schrecken bei Hochwasser verbreitend, aber auch Glück und Segen für Orte und Städte, die am Ufer liegen bringend, ist die Isar heute noch ein Teil der Kultur und Geschichte des Alpenraumes.

Am Isar Ursprung, im Quellbereich der Isar, befinden sich zahlreiche Wasseraustrittsstellen, die ganzjährig munter vor sich hin fließen. Die obere Isar ist auch eine bekannte Strecke für alle Kanubegeisterte und Paddelbootfahrer. Sie schätzen die ausgezeichnete Wasserqualität und die herrliche Landschaft inmitten des Naturschutzgebietes Alpenpark Karwendel.
Von Seefeld aus kommend im Ort Scharnitz angelangt, zweigen wir bei der Kirche rechts ab und gelangen nach ca. einem Kilometer auf der Hinterautalstrasse zur Isarbrücke am südöstlichen Ortsende, wo gegen die Gebühr von € 3,-- pro Tag die öffentlichen Karwendelparkplätze zur Verfügung stehen. Wir folgen hier der Hinterautalstraße bis zur Gleirschhöhe. Weiter geht es ca. 9 km an der talauswärts fließenden Isar entlang bis zum Isar-Ursprung, der durch die aus dem moosigen Boden entspringenden kleinen Bächlein zu erkennen ist. Neue Schautafeln, ein wunderschöner Ruherastplatz und ein naturbelassener Steig direkt zu den ersten Quellen prägen dieses naturwissenschaftliche Kleinod. Nach weiteren drei Kilometern lädt die Kastenalm zur Einkehr ein. Hier befindet sich für ambitionierte Wanderer der Ausgangspunkt für verschiedene Bergtouren, zum Beispiel zur Halleranger-Alm oder Halleranger-Haus (Laliderer Alm weg) (siehe Wanderkarte der Olympiaregion Seefeld). Die Kastenalm ist Ausgangs- bzw. Endpunkt der Etappe H11 des Adlerweges, der durch ganz Tirol führt (Informationen in Ihrem Informationsbüro).


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Tag Monat Jahr
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