Olympiaregion Seefeld

Tiroler Skiverband
Österreichischer Skiverband

Die Sieger der Vorjahre

Hannu Manninen heißt der wohl erfolgreichste Nordische Kombinierer in Seefeld. Der Finne hat in den ersten drei Jahren alle 6 Siege geholt. Die Siegesserie wurde erst beim letzten und vierten Seefelder Doppelweltcup vom Österreicher Felix Gottwald unterbrochen. Die Freude der heimischen Fans war sehr groß, als ihr „Felice“ ausgerechnet beim letzten Heimweltcup seiner Karriere den Sieg holte.

Jason Lamy Chappuis

Jason Lamy Chappuis (*9. September 1986 in Missoula, Montana, USA), französischer Kombinierer.

Jason Lamy Chappuis wurde in den Vereinigten Staaten von Amerika geboren. Heute lebt er in Bois d'Amont. Sein erster Weltcupeinsatz war im Februar 2004 in Oslo. Sein erstes herausragendes Ergebnis war ein vierter Platz im Gundersen. Bewerb 2005 in Kuusamo. Seinen ersten Weltcupsprint gewann er im März 2006 in Sapporo.

Bei den olympischen Spielen 2006 in Turin wurde er im Gundersen Bewerb Elfter, mit der Mannschaft Fünfter und im Sprint wurde er Vierter. Zuvor trat er schon bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Oberstdorf an, erreichte aber keinen nennenswerten Erfolg.

In Seefeld siegte er im zweiten Sprintbewerb am Sonntag, den 27.1.2008.

Christoph Bieler

Christoph Bieler(*28.10.1977 in Hall in Tirol), österreichischer Kombinierer

Der Tiroler startet für den HSV Absam und gilt als einer der besten Skispringer unter den Kombinierern.

Am 3. Dezember 2006 gewann er in Lellehammer sein erstes Weltcuprennen,  nach 10 Jahren im Weltcupzirkus. Am 16. Dezember 2006 folgte in der Ramsau beim Massenstartbewerb sein zweiter Triumph.

Seine größten Erfolge feierte Christoph Bieler mit der österreichischen Mannschaft. Bei den olympischen Spielen 2006 in Turin gewann er gemeinsam mit Michael Gruber, Felix Gottwald und Mario Stecher die Goldmedaille. Bereits bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 2003 wurde er mit seinen Teamkollegen Michael Gruber, Willi Denifl und Felix Gottwald zum Weltmeister gekürt.

In Seefeld siegte Christoph Bieler am Samstag, den 26.1.2008 im ersten Sprintbewerb.

Hannu Manninen

Hannu Manninen (* 17. April 1978 in Rovaniemi) , finnischer Nordischer Kombinierer.
Manninen gewann viermal (2004, 2005, 2006 und 2007) den Gesamtweltcup der Nordischen Kombination. Er hat bisher 45 Weltcupsiege (Stand: 1. November 2007) erreicht und ist damit mit großem Abstand alleiniger Rekordhalter. Die Skilangläuferin Pirjo Muranen ist seine Schwester.
Lange Zeit haftete ihm der Makel an, keine einzige Einzelmedaille bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft oder bei Olympischen Winterspielen erreicht zu haben. Besonders deutlich wurde diese Leistungsdiskrepanz zwischen Weltcup und Großereignissen bei den Olympia in Turin 2006: Nachdem Manninen zuvor die letzten sieben Weltcuprennen jeweils gewonnen hatte, erreichte er in den olympischen Einzeldisziplinen als Topfavorit nur den 9. und 12. Rang. Bei der Weltmeisterschaft 2007 in Sapporo konnte er erstmals im Sprint einen Weltmeisterschaftstitel gewinnen.
Mit der finnischen Staffel feierte Manninen dagegen zahlreiche Erfolge: Bei den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City wurde er Staffel-Olympiasieger. 2006 in Turin erreichte die Staffel den dritten Platz. Bei der WM 1999 in Ramsau gewann Manninen Mannschaftsgold, bei der WM 2001 in Lahti, der WM 2003 im italienischen Val di Fiemme jeweils die Bronzemedaille und bei der WM 2007 die Goldmedaille.
Viel Aufsehen erregte Manninen wegen einer angeblichen Unsportlichkeit (Abdrängen) gegenüber Ronny Ackermann bei einem Weltcup-Rennen. Im Ziel stocherte Ackermann mit seinem Stock auf Manninen ein, entschuldigte sich später aber für diese Aktion bei seinem Kontrahenten. Zur Überraschung der Öffentlichkeit überreichte Hannu Manninen die Trophäe anlässlich der Wahl von Ackermann zu Deutschlands Sportler des Jahres 2005.
Manninen nahm vereinzelt auch als Skilangläufer an Wettkämpfen teil. Bei den Olympischen Spielen 2002 erreichte er Rang acht im 1,5 km Sprint. Im Skilanglauf-Weltcup ist ebenfalls ein achter Platz sein bestes Ergebnis.

Felix Gottwald

Felix Gottwald (* 13. Jänner 1976 in Zell am See, Salzburg), ehemaliger österreichischer Nordischer Kombinierer.
Felix Gottwald startete für den SC Saalfelden und galt als einer der stärksten Langläufer unter den Kombinierern. Bis Jänner 2007 konnte er 20 Weltcupsiege erringen. Bei sportlichen Großereignissen hat er 14 Medaillen gewonnen. 2003 wurde er mit der Holmenkollen-Medaille geehrt.
Mit sechs Medaillen bei Olympischen Spielen ist er der erfolgreichste Olympiateilnehmer Österreichs. Bei den Olympischen Spielen von Turin 2006 hatte Gottwald die große Chance auf seine erste Einzel-Goldmedaille bei einem Großereignis, die er später im Sprintbewerb auch noch erreichen konnte. Nach dem Springen auf Rang 11 liegend kämpfte er sich im Langlauf an die Spitzengruppe heran und startete am letzten Anstieg gemeinsam mit dem deutschen Georg Hettich einen erfolgreichen Ausreißversuch. Durch seine Aufholjagd konnte der Zeller jedoch nicht mehr zulegen und musste sich Hettich schließlich knapp geschlagen geben. Im Mannschaftsbewerb gewann er mit Mario Stecher, Christoph Bieler und Michael Gruber die Goldmedaille. Im abschließenden Sprintwettbewerb holte Felix Gottwald nach Platz 12 nach dem Springen noch Gold vor dem Norweger Magnus Moan und dem Deutschen Georg Hettich, der nach dem Springen in Führung lag.
Felix Gottwald hat seine aktive Karriere mit einem zweiten Platz im Sprint am Holmenkollen in Oslo am 18. März 2007 beendet.

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