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Der Kalvarienberg

Der  Möserer  Kalvarienberg entstand vermutlich um 1830. Am 1. Juni 1841 wurde die Erhaltung der Kapellen durch die Familien des Dorfes schriftlich geregelt.

Der halbrunde, offene Bau beherbergt die Kreuzigungsgruppe:  Christus am Kreuz mit den beiden Schächern; die Assistenzfiguren Maria, Johannes Evangelist und Maria Magdalena sind gemalte Bretterfiguren und vermutlich älter als die plastischen Figuren. Die Fresken zeigen in der Art Leopold Puellachers Jerusalem und darüber in den Wolken Gottvater. Am schmalen Serpentinenweg, der zum Kalvarienberg führt, standen ursprünglich acht, seit 1989 elf bildstockartige Stationskapellen.

1988/89 wurde in einem Gemeinschaftswerk der Möserer Bevölkerung der Kalvarienberg restauriert. Der Anstieg wurde durch drei Kapellen erweitert. In der ersten wurde ein nazarenisches Bild von Maria Theresia Striegl „Der  Abschied Christi“ aus dem Jahr 1899 angebracht. In den folgenden Kapellen befinden sich Bilder mit den Passionsszenen von Professor Heinrich Tilly.

In der elften Kapelle steht eine nazarenische Schnitzgruppe „Die Verspottung Christi“. Zu den fehlenden Stationen XI, XII, XIV des Kreuzweges und  der  Darstellung der Auferstehung wurden von Möserer Kunstschmied Alfons Neuner Bronzetafeln geschaffen, die an der Außenseite der Kreuzigungskapelle angebracht sind. Die Figuren der Kreuzigungsgruppe  wurden 1989 von Josef Trostberger restauriert, die Fresken von Karl Heinz Köll. 2007 wurde der Zugang zum Kalvarienberg verbessert und einzelne Kapellendächer neu eingedeckt.

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