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ERFAHRUNG PUR FÜR EINEN FAIREN WETTKAMPF

Um faire Medaillenentscheidungen während der 52. FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaft 2019 in Seefeld gewährleisten zu können, werden zahlreiche Wettkampfrichter eingesetzt. Drei äußerst erfahrene Vertreter sind Otto Neuhauser, Herbert Kury und Konrad Liegl. Die Herren sind allesamt Mitglieder des Sportvereins Scharnitz und unterstützen den Skiclub Seefeld bereits lange Zeit bei der Durchführung von sportlichen Ereignissen.

Otto Neuhauser ist wohl der Erfahrenste der drei, denn er war bereits bei den Olympischen Spielen 1964 im Einsatz. Als Teil des Spurkommandos war er damals für die perfekten Langlaufstrecken mitverantwortlich. Anfang der 1980er entschied er sich jedoch, künftig als Kampfrichter an Nordischen Wettkämpfen mitzuwirken. Erster Einsatz im neuen Aufgabenbereich? Die Nordische Ski-WM 1985 - als Kontrollposten auf der Strecke.

Wie sein Freund Neuhauser ist auch Herbert Kury seit Anfang der 1980er Jahre als Kampfrichter tätig. Er erinnert sich an eine spannende Anfangszeit zurück, in der viele Vorgänge noch von Hand durchgeführt werden mussten. Heute geschieht die Zeitmessung ganz automatisch. Kury erzählt, dass er die Zwischenzeiten von Spitzenathleten wie Gunde Svan mit einer Stoppuhr händisch nehmen musste. Angesichts der Topleistungen, die diese Athleten erbrachten, stellte sich dies oftmals als nicht so einfach dar.

Der Dritte im Bunde, Konrad Liegl, stellt dem Skiclub Seefeld bereits seit 1976 seine Dienste zur Verfügung. Damals noch als Kontrollposten an der Strecke eingesetzt, war er bei der WM 1985 als Kampfrichter im Startbereich tätig. Auch er erinnert sich gerne an die Anfangsjahre zurück und, einmal ins reden gekommen, erzählte er, dass es damals kaum Absperrungen gab, die Fans und Athleten voneinander trennten. Zuschauer durften sich entlang der Strecken positionieren. Das hieß, Kampfrichter warfen auch ein Auge darauf, dass kein Sportler in irgendeiner Weise behindert wurde.

Aktuell – also bei der Weltmeisterschaft 2019 sind die drei ,,Veteranen“ wieder als Kampfrichter eingesetzt. Die Berufsbezeichnung mag dieselbe geblieben sein, doch die Tätigkeit gestaltet sich aufgrund zahlreicher Änderungen in den letzten Jahrzehnten heutzutage anders. Einerseits ist es durch die optische Zeitmessung nicht mehr notwendig, dass eine große Anzahl an Kampfrichtern im Startbereich anwesend ist. Auf der anderen Seite sind auch die Produzenten von Fernsehbildern froh, wenn dieser Bereich dünn besiedelt ist, um so den Fokus auf die Athleten legen zu können.

Trotz der Neuerungen der Neuzeit macht Otto Neuhauser, Herbert Kury und Konrad Liegl ihre Arbeit nach wie vor unheimlich viel Spaß. Als große Befürworter dieser Weltmeisterschaft sind sie froh, wieder Teil sein zu dürfen und werden auch in Zukunft bereit sein, wenn der Skiclub Seefeld ruft.