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TUNNEL DER ENTSCHEIDUNG

Aber nicht irgendeiner. Dieser Schicksalstunnel spielt für die Sportler der FIS Nordischen Ski WM eine große Rolle. Zwar durchqueren sie ihn während des Wettkampfes immer nur kurz. Aber es sind entscheidende Momente.

Bei der ersten Passage wird der Chip zur Zeitnahme angelegt. Spätestens jetzt schaltet das Denken jedes Athleten auf „Ernstfall“. Wer ab Übermorgen durch diesen Tunnel schreitet weiß: In wenigen Minuten geht es ums Ganze. Heute sind es noch Testläufer, die den gut organisierten Wettkampf sicherstellen.

Der sprichwörtliche Tunnelblick hallt hier von den Steinen der Seitenwände wider. Emotionen, die nur die Sportler selbst in sich spüren und kennen, lässt diese schmale, gut 35 Meter lange Röhre nicht nach Außen. Der Leistungssportler lebt in diesem Moment allein mit ihnen.

Gleich nach dem Wettkampf geht es wieder hier durch – diesmal zur Doping-Kontrolle. Sie wird bei einem sonst alltäglichen Vorgang abgenommen, den jeder mit Erleichterung verbindet – hier wird er die Gefühlslage kaum beeinflussen. Oder doch?

Eine WM – das ist Emotion pur. Dieser Tunnel – so unscheinbar und schmal er in der Berglandschaft Tirols auch wirken mag – ist für alle Sportler hier ein Schicksalstunnel.