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VOLUNTEERS HEUTE UND 1985

Ohne Volunteers geht bei einer Großveranstaltung wie einer Weltmeisterschaft gar nichts mehr. Fleißige Helfer aus aller Herren Länder haben sich auch hier in Seefeld versammelt, um mitzuhelfen, dass diese zweiten nordischen Titelkämpfe nach 1985 zu einem vollen Erfolg werden. Apropos 1985 – vier „Einheimische“, die schon vor 35 Jahren mitgeholfen haben, sind auch heuer wieder mit von der Partie.

Peter Schauer und Günter Hörtnagl sind zwei Seefelder, die auch bei der diesjährigen Auflage der Nordischen Ski-WM wieder alle Hände voll zutun haben, um zum Gelingen des Events beizutragen. Beide sind im Shuttle-Dienst tätig und sorgen dafür, dass Athleten, Funktionäre, Kampfrichter und auch Journalisten zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. Dabei hilft ihnen ihre Ortskenntnis ungemein, damit dies während der stressigen Zeit auch stets gelingt.

Im Gegensatz zum Jahr 1985 sieht Günter Hörtnagl die Weltmeisterschaften heuer aus einer anderen Perspektive. Damals war er als Restaurant-Pächter dafür zuständig, dass täglich für das leibliche Wohl von bis zu 600 Personen gesorgt war. Er erinnert sich gerne an die ORF-Legenden wie Teddy Podgorski und Erich Weiss zurück, die damals im Media Center vor Ort waren. Alles, was sich auf den Wettkampfstätten und drum herum abgespielt hat, erlebte er aufgrund der vielen Arbeit damals nicht persönlich mit. Aus diesem Grund ist er froh, dass er heuer eine andere Aufgabe übernehmen darf und so etwas von dem Trubel mitbekommt.

Peter Schauer ist auch ein Seefelder Urgestein, das sogar die in Seefeld ausgetragenen Wettkämpfe der Olympischen Spiele 1964 als Kind miterleben durfte. Im Jahr 1985 wurde er als Mitarbeiter des Rot-Kreuz-Dienstes bei der Nordischen Ski-WM eingesetzt. Im Gegensatz zu Günter Hörtnagl hat er jedoch mehr von den Wettkämpfen mitbekommen als heuer. Bei seiner Tätigkeit als Rot-Kreuz-Helfer erlebte er beispielsweise die Langläufer hautnahe mit, die nach dem Zieleinlauf komplett entkräftet im Zielbereich lagen. Diesen Einblick wird er bei der WM 2019 wohl nicht bekommen.

Beide Alteingesessenen sind froh, dass wieder ein Großereignis in Seefeld stattfindet. Ihrer Meinung nach lebt der Ort von diesen Veranstaltungen, da hier immer wieder Investitionen in die Infrastruktur getätigt werden. Außerdem macht es ihnen großen Spaß, mit Personen aus aller Welt in Kontakt zu kommen. So können sie ihre Fremdsprachenkenntnisse wieder einmal auffrischen. Zwar war die Weltmeisterschaft 1985 ihrer Meinung nach familiärer, trotzdem sind sie auch heuer wieder topmotiviert, um die WM zu einem vollen Erfolg zu machen.