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Mit knapp 1500 m über dem Meeresspiegel bietet der Gschwandtkopf eine Adlerperspektive auf das Inntal. Gut erreichbar mit Sessel- und Schleppliften von Seefeld und Mösern aus, verschafft er derzeit auch den atemberaubenden Blick von oben auf die WM Arena!

Seefeld, bekannt als Wiege des Langlaufs, hat mit den alpinen Pisten hier auch Abfahrts-Fans etwas zu bieten: Genau genommen ist Alpin-Ski der große Bruder der Langlauf-Skiregion – und die alpinen Pisten die eigentlichen Wurzeln des Skifelds Seefeld! Nordischer und Alpiner Skisport leben hier das WM-Motto „Hand in Hand“: Gschwandtkopf, Sportalm und Sonnenalm sowie Edelhütte setzen auf Tradition und Spaß mit vielen  neuen Ideen – mit Klasse statt Masse.

Skifahren mit Genuss wird gerade am Gschwandtkopf „groß geschrieben“ – ein perfektes Skigebiet für die ganze Familie. Während Mutter sich in der Loipe und Vater bei der Abfahrt fit hält, der coole Junior lässig auf dem Snowboard brettert, rodelt die kleine Lisa vergnügt einen Hügel herunter – und Oma schaut sonnenbebrillt beim Apfelstrudel von der Terrasse der Sportalm aus zu. Mit diesem Ski-Gesamtpaket treiben die Wurzeln der Ski-Region neu aus.

Der Ansatz kommt nicht von ungefähr: Bereits in 3. Generation ist Familie Schneider Besitzer des Bergareals mitsamt Liftanlage. Leonie Schneider ist Prokuristin, Vater Wolfgang Eigentümer. In den 50er Jahren hatte Leonies Großvater Richard, damals als Betriebsleiter tätig, den alten Lift am Gschwandtkopf gekauft. Eine gewaltige Investition. Dann ging es Schlag auf Schlag, Opa Richard erfand die einst nach ihm benannte Schneider-System-Klemme: Heute gehören Schutzklemmen zu jeder Liftanlage – damals war es ein Durchbruch in Sachen Sicherheit am Seil. „Das Ergebnis intensiver Nachdenkarbeit und zusammengebaut in der Schlosserhalle der Talstation“, so Leonie.

Und wenn in diesen Tagen der Nordischen Weltmeisterschaften der Blick von ,,Gschwandt“, wie der Alpin-Berg in Kurzform heißt, Richtung Loipe und voller Tribüne ,,schwenkt“, dann sollte man wissen, dass schon Ende der 50er Jahre die damals legendären „Silberkugelrennen“ u. a. mit Toni Sailer hier stattgefunden haben.

Heute ist der Gschwandtkopf nicht nur ein Skigebiet für die ganze Familie, sondern vor allem bei unseren Deutschen Nachbarn als Rennstrecke sehr beliebt. Woche für Woche werden hier Klubrennen gefahren, zweimal wurden hier Deutsche Alpine Meister in RTL ermittelt, und so manches Profiteam schätzt den Gschwandkopf als Trainingsstrecke. Toni Seelos, Seefelder Skilegende, mehrfacher Weltmeister und Erfinder des Parallelschwunges, war ein Vorreiter, Ingemar Stenmark trainierte hier, die Damen des US-Ski-Teams mit Lindsey Vonn, oder aber auch Alexis Pinturault ,,feilte“ am Gschwandtkopf immer wieder an der Feinabstimmung.

Voller Ideen blickt Leonie Schneider für das Familienunternehmen in die Zukunft. Kreativität liegt ihr ja im Blut: Zusammen mit ihrem Cousin, der den technischen Teil der Anlage managt, plant sie schon für die Zeit nach der Nordischen Ski WM. Eine alpine Ski Show wird das nächste Highlight sein. Feuerwerk, Raketen-Rucksack und Fackellauf feiern dann am 5.3. in neuer Frische die alpine Wurzel dieser Skiregion für alle Wünsche.