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Yogastile

AcroYoga®
AcroYoga wurde 2003 von Jason Nemer & Jenny Sauer-Klein in Kalifornien gegründet. Verbunden werden die spirituelle Weisheit von Yoga, die liebende Güte von Nuad (Thai-Yoga-Körperarbeit) und die dynamische Kraft der Akrobatik. Gemeinsam bilden diese drei traditionellen Linien die Wurzeln von AcroYoga, die Vertrauen, Verbundenheit und Verspieltheit fördern. Die 7 Hauptelemente sind: Circle Ceremony, Asana, Partner-Flow, Nuad (Thai-Yoga BodyWork), Therapeutic Flying, Inversions (Umkehrhaltungen) & Spotting (Hilfestellung) sowie Partner-Akrobatik.

 

Ayur-Yoga
Ayur-Yoga ist ein atembetonter, dynamischer, anatomisch fundierter und achtsamer Yoga nach der Tradition von T. Krishnamacharya (siehe Vini-Yoga) in dem aktuelle Erkenntnissen aus der Anatomie berücksichtigt werden. Ayur-Yoga ist sehr abwechslungsreich und bietet sowohl sanftes, fließendes Yoga als auch eine kraftvolle Yogapraxis, die auf die Teilnehmenden individuell angepasst wird.

 

Anusara-Yoga®
Sanskrit: anusara = „Folgen, Nachfolgen“ oder „natürlicher Zustand“.
Anusara-Yoga vereint mehrere klassische Yoga-Ansätze: Hatha-Yoga (Fokus Körper/Atmung), Jnana Yoga (Fokus Geist/Weisheit/Wissen), Bhakti Yoga (Fokus spirituelle Hingabe). Ziel ist eine freudige, einem „dem Herzen folgende“ Yogapraxis, um „im Einklang mit dem Körper die innere Schönheit zu erleben“. Asanas (Yogahaltungen) werden 'herzorientiert' ausgeführt und finden ihren Ausdruck  'von innen nach aussen'.


Detox-Yoga

Bei Detox-Yoga werden Übungen aus den verschiedensten Yogastilen kombiniert. Im Vordergrund steht dabei der Abbau von Schadstoffen, also die „Entgiftung“ des Körpers über die Haut, Lymphe und wichtige Organe wie Leber und Nieren. Bereits nach wenigen Übungsstunden können spürbare Verbesserungen erzielt werden. Dazu tragen Drehhaltungen, die eine Art „Auswringen“ des Körpers bewirken, ebenso bei, wie Atemübungen, die den Stoffwechsel in Schwung bringen und reinigende Prozesse für Körper, Geist und Seele in Gang setzen.


Faszientraining
(siehe Yin-Yoga)

Flow-Yoga (siehe auch Vinyasa-Flow-Yoga)
„Flow-Yoga“ basiert auf Hatha-Yoga und ist ein dynamischer und zugleich meditativer, achtsamer Übungsstil mit innerem und äußeren Tanz: Mal kraftvoll-dynamisch-herausfordernd, mal tänzerisch-rhythmisch und mal länger verweilend, werden Asanas (Yogahaltungen) fließend miteinander verbunden. Die verbindende Kraft ist immer der Atem. So spricht z.B. die Berliner Yogalehrerin Beate Cuson, die seit vielen Jahren Flow-Yoga unterrichtet, auch von „Meditation in Bewegung, von einer kraftvollen Stille und Klarheit im Fluss der Bewegung und im Fluss des Atems“. Die Effekte sind: Kräftigung und Geschmeidigkeit der Muskeln, Energetisierung, Zentrierung für Körper und Geist, Reinigung des Nervensystems.
 

Hatha-Yoga
Hatha-Yoga ist ein Überbegriff für körperbezogenes Yoga, d. h. für yogische Körper-, Atem- und Entspannungsübungen. Hatha-Yoga ist die im Westen am häufigsten praktizierte Form und wenn allgemein von „Yoga“ gesprochen wird, ist meist Hatha-Yoga gemeint. Viele Lehrerinnen und Lehrer, die ihre Anregungen aus unterschiedlichen Yoga-Traditionen beziehen, bezeichnen ihre Kurse als Hatha-Yoga. Jede längerfristige Hatha-Yogapraxis zielt auf das selbständige Üben zu Hause ab, wo man das Übungsprogramm an die individuellen Erfordernisse (Zeit, Gesundheitszustand, Lebensabschnitt etc.) anpassen kann.


Luna-Yoga®
Ein junger, im Westen entstandener Stil. Er verbindet traditionelle Techniken aus Yoga, Tantra und Ayurveda mit modernen Körpertherapien. Der Focus liegt in der individuellen und kreativen Gestaltung der Übungen, die speziell auf die Gesundheit und das harmonische Funktionieren der Beckenorgane einwirken. Aviva Steiner, eine ehemalige Tänzerin ungarischer Abstammung in Israel, entdeckte 1971, dass bestimmte Bewegungen den Menstruationszyklus beeinflussen. Adelheid Ohlig, Yogalehrerin und Journalistin, erweiterte die Methode und baute sie um 1982/83 zum Luna-Yoga® aus.


Therapeutisches Yoga | Yogatherapie
Im Therapeutischen Yoga werden klassische Yogatechniken (meist in Einzeltherapie) bei konkreten Beschwerden eingesetzt und mit anderen Verfahren kombiniert. Ausgewählte Atem-, Bewegungs-, Entspannungs- und Meditationsübungen werden den individuellen Bedürfnissen der Personen angepasst. Ziel der therapeutischen Yogapraxis ist es bei Schmerzen oder körperlichen Einschränkungen gezielt zu helfen, um eine bestimmten Symptomatik zu verbessern und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
 

TriYoga®
TriYoga® wurde von der Amerikanerin Kali Ray begründet. Es verbindet Asanas (Körperhaltungen), Pranayama (Atmung) und Handmudras (Fingerstellungen) zu fließenden Sequenzen ("Flows") zur Erweckung der Lebensenergie "Prana". Der Begriff TriYoga® steht für das Streben nach der Drei-Einheit von Körper, Geist und Seele.

 

Viniyoga | Yoga in der Tradition T. Krishnamacharya
Der Inder Sri Tirumalai Krishnamacharya (1888-1989) war Lehrer vieler Yogalehrerinnen und -lehrer, die heute im Westen bekannt sind, so zB B.K.S. Iyengar (1918-2014), Sri Krishna Pattabhi Jois (1915-2009), A. G. Mohan (*1945) uvm. Sein Sohn T.K.V. Desikachar (1938-2016) setzte die Tradition fort. Atmung und Bewegung werden bei diesem Yogastil präzise koordiniert, in fließenden Abläufen (dynamisches Üben) und ruhigen Haltungen (statisches Üben), je nach Situation und Sinn der Praxis. Philosophie, Reflexion, Meditation haben ihren Platz. Die individuelle Anpassung der Praxis an die Bedürfnisse der Gruppe oder des Einzelnen sind ein besonderes Merkmal dieser Art zu üben. Dementsprechend wird der Einzelunterricht sehr hoch geschätzt.

Vinyasa Flow Yoga
Sanskrit: vinyasa = Bewegung, Stellung, Verbindung
Vinyasa-Flow ist ein dynamischer Yogastil, bei dem Körperhaltungen (Asanas) fließend mit bewusster Wahrnehmung des Atems verbunden werden. Der Vinyasa-Flow erzeugt innere Hitze, die die Muskeln geschmeidig werden lässt und das Nervensystem reinigt, während die Körperzellen reichlich Sauerstoff und Energie erhalten.

 

Yin-Yoga & Faszientraining
Im Yin-Yoga werden Yogapositionen (Asanas) länger gehalten. Dabei geht die Dehnung in tiefere Körperschichten und verklebte Faszien werden so auf sanfte Weise gelöst. Faszien wiederum sind das Bindegewebe, das sich wie ein Netz über Knochen, Gelenke und Muskeln spannt und eine entscheidende Rolle bei der Übertragung der Muskelarbeit auf Gelenke und Knochen spielt. Bekannte Yin-Yogalehrende sind die Amerikanerin Sarah Powers und Paul & Suzee Grilley.