Kapellen
Die Ferlkapelle, eine Muttergotteskapelle, wurde kurz vor 1800 erbaut. Nach Erzählungen soll die nach dem benachbarten Ferlhof benannte Kapelle nach einem Hochwasser, bei dem die Leutascher Ache über die Ufer getreten war, die Höfe aber verschont blieben, errichtet worden sein.
Ein überlieferter Spruch der Erbauer lautete folgendermaßen: „Wo dös Wasser stiah bleibt, baun mir a Kopalla.“ (Wo das Wasser stehen bleibt, bauen wir eine Kapelle).So wurde diese Kapelle kurz vor dem Jahr 1800 mit Glockenturm wirklich errichtet.
Das Altarbild zeigt die Muttergottes mit dem Jesuskind, links davon den Hl. Antonius den Einsiedler (im Volksmund: „Fackentoni“) und rechts die Hl. Magdalena. Rechts auf dem Altar findet man eine Teilstatue von Gott Vater und links Jesus an der Geiselsäule. Der Fußteil des Altars zeigt links St. Magnus, in der Mitte das Fegefeuer mit armen Seelen und die Inschrift: „Man bittet für die armen Seelen.“ Die Kapelle ist vollständig ausgemalt. An der Außenseite steht eine Statue, die wahrscheinlich den Hl. Johannes darstellt.
Die Kapellenglocken erfüllten nicht nur die Aufgabe, zur Andacht zu läuten, auch als Totenglocken waren und sind sie zu hören. Besonders wichtig war in früheren Tagen ohne Fernsehen, Radio und Wettervorhersage das Wetter- und Sturmläuten, um die Bewohner rechtzeitig zu warnen. Bis vor wenigen







