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Die Geschichte Mösern-Buchen

In einer Urkunde aus 1307 bestätigte der Abt des Stift Stams die Stiftung des Schwaighofs (jetzige Schmiede) in Mösern von Otto dem Karlinger. Schwaighöfe waren im Mittelalter eine bevorzugte Form der Anlage von Dauersiedelungen. Auch in Mösern musste der einzige Schwaighof jährlich Abgaben an den Grundherrn tätigen. Die Abgaben des Schwaighofs umfassten genau 300 Laiber Käse im Gewicht von einem bis zwei Pfund. Der Verbindungsweg von Telfs über Buchen in die Leutasch bzw. der Weg über Mösern nach Seefeld war ein jahrhundertlang bewährter Karrenweg, welcher für den Frachtverkehr bestimmt war.

Mösern wird liebevoll auch das „Schwalbennest Tirols“ bezeichnet. Albrecht Dürer, welcher anlässlich einer Italienreise im Jahre 1498 durch Mösern kam, war von der Aussicht über das Inntal so angetan, dass er den Weitblick als Hintergrund seines weltberühmten Selbstbildnisses verewigte, welches im Museo del Prado in Madrid ausgestellt ist.

Der Ortsteil Buchen eröffnet einen atemberaubenden Blick auf die Bergketten der Hohen Munde, das Wettersteingebirge, die Mieminger Kette sowie die Stubaier Alpen. Einen Einblick in das altertümliche Leben der Bauern gibt das Bauernmuseum beim Gasthof Ropfnerstub’m in Buchen.

Bemerkenswert ist der Möserer See oberhalb des Ortes, welcher in einer flachen Felswanne liegt und mit Moränenmaterial (Souvenirs aus der Eiszeit) ausgekleidet ist. Der See, die „Seele“ über Mösern, wurde bereits 1500 im Fischerbuch Kaiser Maximilians erwähnt. Der naheliegende Wildmoos- und Lottensee sind a-periodisch und treten nur alle paar Jahre im Frühjahr für ein paar Monate zugleich auf.