Unterkünfte suchen
 
 
Unterkünfte suchen
 
 

Haben Sie Fragen? Unsere Urlaubsexperten beraten Sie gerne:

Tel +43 5088050

Inhalte Teilen

Loipenrettung - Rasche Hilfe im Langlaufsport

Die Olympiaregion Seefeld ist mit rund 245 km perfekt ausgebauten Loipenkilometern nicht nur ein Langlaufparadies, sondern gilt zudem als Zentrum des nordischen Skisports in den Alpen. Mit der 2017 als Pilotprojekt begonnen Installierung einer speziellen 'Loipenrettung' investiert die Olympiaregion Seefeld weiterhin intensiv beim Thema „Sicherheit“. Bereits in der Wintersaison 2013/14 wurde der Grundstein für dieses in Österreich einzigartige Projekt gestartet und die ersten Erfahrungen gesammelt.

Die neue – moderne – Art der Loipenrettung ist auf eine Initiative der Langlaufschule 'Cross Country Academy' in Seefeld zurückzuführen. Aufgrund der dort erhaltenen Erfahrungswerte wurde 2017 unter der Leitung des TVB ein professionelles Loipenrettungskonzept erstellt, das nun aktuell in vollem Ausmaß auf allen Loipen der Olympiaregion umgesetzt wird.

Ziel dieses Konzeptes ist die Versorgung eines verunfallten Loipensportlers unter folgenden drei Aspekten:

  • das möglichst rasche Eintreffen der Helfer beim Patienten,
  • die qualitativ möglichst hochwertige Erstversorgung vor Ort unter Anwendung moderner Einsatz- und Rettungsmittel,
  • der rasche und effektive Weitertransport zum nächstgelegenen Arzt oder wenn notwendig, in das nächstgelegene, passende Krankenhaus.

Um alle Grundsätze in vollem Umfang erfüllen zu können wurden in das Rettungskonzept auch wichtige Partner, wie die Leitstelle des Landes Tirol oder die ÖAMTC Flugrettung, in die Organisation mit eingebunden. Ergänzend dazu sind die Bergrettungsortsstellen Telfs, Leutasch und Scharnitz und die Rettung Seefeld in das System involviert.

Die Loipenretter sind nicht nur besonders ortskundig, sondern verfügen auch über die als Ersthelfer notwendigen Qualifikationen. Um eine möglichst hochwertige Erstversorgung vor Ort durchführen zu können, stehen dem Team moderne Einsatzmittel und eine umfangreiche medizinische Ausrüstung zur Verfügung.

Das Loipenrettungsteam wird direkt digital über die Leitstelle Tirol alarmiert und bei Einsätzen auch von dort aus koordiniert. Während der offiziellen Loipenöffnungszeiten ist aufgrund einer permanent vorhandenen Mannschaft eine rasche Einsatzübernahme möglich. Um auch notärztlich optimal abgedeckt zu sein und in medizinisch indizierte Fällen einen noch rascheren Transport gewährleisten zu können, gibt es zusätzlich eine spezielle Kooperation mit der ÖAMTC Flugrettung.

Dank des neuen Konzeptes steht dem verunfallten Loipensportler nun in noch kürzerer Zeit professionelle Hilfe unter Einsatz modernster Hilfsmittel zur Verfügung.  Der TVB der Olympiaregion sorgt nun neben den optimal präparierten Langlaufloipen auch für eine ideale – moderne – Loipenrettung.

Inhalte Teilen

Loipenbeschilderung als Notrufpunkte

In Zusammenarbeit mit der Rettungsleitstelle Tirol wurde in der Olympiaregion ein besonderes Pilotprojekt gestartet. Die Position jeder einzelnen Loipentafel in der Olympiaregion wurde mittels einer eigenen App vermessen und die Daten an die Rettungsleitstelle Tirol übermittelt. Dort sind mittlerweile über 2.000 Punkte entlang der Loipen in der Datenbank erfasst. Der Melder eines Unfalles (Alpinnotruf 140) wird vom Disponenten der Leitstelle neben dem Namen der Loipe auch nach dem Vorhandensein einer Beschilderung in der Nähe befragt. Somit kann der Unfallort noch exakter bestimmt und die genaue Position den Einsatzkräften weiter geleitet werden. Insbesondere bei Notarzteinsätzen mit dem Hubschrauber ist dies eine enorme Erleichterung für die Crew, da die Daten zugleich auf ein spezielles Kartenprogramm in das Cokpit überspielt werden. Bereits im ersten Winter 2017/18 wurden über 80 % der Loipeneinsätze nach dem neuen System abgewickelt.

Alpiner Notruf:
Tel. 140 (ohne Vorwahl auch vom Handy)

EU-Notruf:
Tel. 112 (ohne Vorwahl, auch vom Handy)

Alpines Notsignal: Innerhalb einer Minute sechsmal in regelmäßigen Abständen ein akustisches Zeichen (z.B.: Rufen oder Pfeifen) oder ein optisches Signal abgeben (Schwenken eines weißen Tuches oder Blinkzeichen mit einer Taschenlampe) - ständiges Wiederholen mit einminütiger Pause.

Links
Bergrettung

Bergrettung Leutasch
Bergrettung Scharnitz
Bergrettung Telfs
Bergrettung Innsbruck-Stadt

Landesverband Bergrettung Tirol

Rotes Kreuz
Bezirksstelle Innsbruck Land

Flugrettung
Christophorus 1 - Innsbruck

Polizei
Alpinpolizei
Flugpolizei

Sonstiges
LWD Tirol
UWZ
Leitstelle Tirol
Alpine Sicherheit

Wetter

Schnee

Heute - 19.11.2018 Meist dicht bewölkt, der leichte Schneefall klingt aber nachmittags weitgehend ab. -4° / 2° C

zur Vorhersage