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Holzbildstock am "Gstoag"

Am Scheitelpunkt der Bundesstraße zwischen Auland und dem Wildsee steht
ein eigenartiger Lärchenpfosten mit einem Kreuz.
Es ist das älteste Marterl weitum, denn in die verwitterte Säule ist die Jahreszahl
1611 eingekerbt. Es soll an die glückliche Auffindung eines Kindes
erinnern. Beim „Ströb rechnen“ hatten Eltern einen kleinen Buben mitgehabt
und auf einmal nicht mehr finden können. Verzweifelt habe man die ganze
Gegend abgesucht.
An dieser Stelle sei ein großer Stöbhaufen gewesen. In diesen habe sich das
Kind verkrochen und sei darin eingeschlafen. 

Kontakt

Holzbildstock am "Gstoag"
Seefelderstraße
Reith bei Seefeld

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