3 imposante Gipfel – 3 Tage voller Herausforderung – eine gemütliche Unterkunft
Big 3 Weitwanderung Tirols Hochplateau | Anspruchsvolle Weitwanderung in Tirol
Großer Nervenkitzel, größere Aussichten und Gipfelmomente, die ihr nie vergessen werdet: Das ist die „Big 3“ Weitwanderung auf Tirols Hochplateau. An 3 Tagen geht es mit leichtem Gepäck auf die markantesten Spitzen der Region. Die Grande Dame der Alpen, der Startpunkt des legendären Karwendel Höhenwegs und ein unbezwingbar wirkender Geheimtipp sind eine Kombi, die es richtig in sich hat. Nur etwas für geübte Bergsteiger ist diese Weitwanderung eine echte Herausforderung, die Mutigen große Belohnungen verspricht.
Warum diese Weitwanderung anders ist
Von Beginn an merkt ihr, das hier ist keine normale Mehrtagestour. Ihr wandert durch drei verschiedene Gebirgsgruppen und habt trotzdem an allen Tagen eine fixe Unterkunft. Das beschert euch den Segen eines leichten Rucksacks und den Luxus von After-Berg-Wellness. Auch bei Wetterumschwüngen bleibt ihr flexibel. Ihr könnt spontan planen, weil ihr keine Hütten Jahre vorher buchen müsst und könnt trotzdem den Alm-Flair der Tiroler Alpen in vollen Zügen genießen. Ein absoluter Leckerbissen für Gaumen, Seele und Bergsteigerherz.
Highlights & Anforderungen
• Anspruchsvoll & fordernd: Für fitte und erfahrene Bergsteiger:innen mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
• Belohnung pur: Unvergessliche Gipfelmomente, weite Ausblicke und gelebte Hüttenkultur
• Vielfältiges Naturerlebnis: sanfte Almwiesen, fordernde Anstiege, alpine Steige und weite Panoramen in 3 Gebirgsketten
• Komfort: Feste Unterkunft im Tal – Wandern mit leichtem Gepäck und auf Wunsch Wellness nach der Tour
• Kurzfristig planbar: Hotels müssen nicht allzu lang im Voraus gebucht werden
• Flexibles Konzept: Etappen und Programm anpassbar an das Wetter
• Kulinarische Höhepunkte am Weg
• Optionale zusätzliche Herausforderungen wie die Klettersteige auf die Seefelder oder Reither Spitze bzw. den Härmelkopf
Die Big 3 im Porträt – Etappenübersicht
Die empfohlene Reihenfolge für diese Weitwanderung lautet Gehrenspitze – Hohe Munde – Reither Spitze. Ihr wärmt euch mit der „leichtesten“ Tour auf, bezwingt am zweiten Tag den härtesten Berg des Trios und lasst euch die einzige abkürzbare Tour für den letzten Tag übrig, falls euch die Kräfte verlassen sollten. Aber natürlich kann die Reihenfolge auch ganz individuell nach Wetter und Geschmack ausgesucht werden.
Was erwartet euch auf den Etappen?
1. Die Gehrenspitze – der Geheimtipp im Wettersteingebirge
Von der Nordseite wirkt die Gehrenspitze beinahe unbezwingbar: steil, schroff, abweisend. Doch wer den richtigen Zugang kennt, entdeckt eine spektakuläre, aber durchaus machbare Tour – ein echter Geheimtipp, selbst für viele Tiroler. Der Aufstieg führt durch ein Wechselspiel aus sanften Wiesen und felsigem Gelände. Er ist begleitet vom Klang der Schafsglocken und den neugierigen Blicken unzähliger Gämsen, während am benachbarten Schüsselkar Kletterer ihre Linien suchen. Diese Mischung aus Ursprünglichkeit, Tierwelt und alpiner Dramatik macht den Reiz der Gehrenspitze aus. Wenig bekannt außerhalb der Leutasch, bietet sie ein besonderes Gipfelerlebnis – still, ursprünglich und voller Überraschungen – besonders wenn beim Abstieg köstliche Alm-Kulinarik auf müde Bergsteiger wartet.
2. Die Hohe Munde – die Grande Dame in der Mieminger Kette
Ein Berg, der jedes Herz in der Region berührt, ist die „Hohe Munde“. Auch als Grande Dame der Alpen bekannt, prägt dieser Doppelgipfel das Tiroler Oberland wie kein anderer. Fast von überall sichtbar macht die markante Form und die schiere Präsenz der Munde schon vom Tal aus andächtig. Diese Schönheit zu bewandern, ist ein echtes Privileg, aber gewiss auch eine große Herausforderung. Was in kühlen Wäldern beginnt, führt bald steil bergauf durch die Latschen, bevor man den letzten Anstieg bis zur ersten Spitze wagt. Übergesetzt auf die zweite Spitze geht es nach kurzer Seilversicherung hinunter ins Almparadies Gaistal, wo die kulinarische Belohnung wartet.
3. Reither Spitze – der Klassiker im Karwendelgebirge
Die Reither Spitze ist ein absoluter Klassiker der Region. Da wäre die grandiose Sicht über Seefeld, die Zugehörigkeit zum legendären Karwendel Höhenweg und mindestens gleich legendär: Der Kaiserschmarrn auf der Nördlinger Hütte knapp unter dem Gipfel. Hier handelt es sich im eine echte Genießertour für alle, die genug Schmalz mitbringen. Kondition ist definitiv gefragt, doch keine Sorge, kein Schweißtropfen ist umsonst. Die Landschaft hier oben kommt direkt aus dem Bilderbuch und auch der Aufstieg selbst ist sehr abwechslungsreich. Nach dem ersten Gipfel kommt die Überschreitung hinüber zur Seefelder Spitze und wieder zurück ins Tal. So viel sei an dieser Stelle gesagt: Nicht umsonst trägt ein Teil des Weges den Titel „Königstour“.
Wenn die Beine vom Vortag schon schwer sind oder das Wetter nicht ganz perfekt mitspielt, lässt sich diese Tour bequem abkürzen – dazu mehr in der Tourenbeschreibung. Trittsicherheit und alpine Erfahrung sind in jedem Fall Pflicht – egal für welche Variante man sich entscheidet.
Wichtige Infos
Im Frühsommer und Herbst können auf diesen Riesen manchmal noch Schnee-Reste schlummern, informiert euch also vorher in unseren Infobüros, bevor ihr euch ins Abenteuer stürzt. Dort erfahrt ihr auch welche Hütten wie lange offen haben. Auf diesen Touren – vor allem auf die Hohe Munde – solltet ihr euch genug Flüssigkeit einpacken, da es teilweise lange Abschnitte ohne Bäche oder Einkehren gibt. Auch ein Klettersteigset kann von Vorteil sein. Erfahrung im alpinen Gelände, gute Bergschuhe und geeignete Kleidung einpacken, Sandalen im Hotel lassen. Zur Packliste geht es hier. Die genaue Route lässt sich am besten mit GPX verfolgen.
Was ihr bei der Planung der Big-3-Weitwanderung beachten solltet:
- Realistische Selbsteinschätzung: Die Tour richtet sich ausschließlich an erfahrene Bergsteiger mit Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und alpiner Erfahrung
- Gute Kondition: Drei fordernde Gipfeltage hintereinander verlangen Kraft, Ausdauer und bewusstes Einteilen der Energiereserven
- Früh starten und Zeitreserven einplanen: Gewitterrisiko, lange Etappen und ausgesetzte Passagen machen frühe Startzeiten sinnvoll
- Wetter und Bedingungen genau prüfen: Schnee- oder Firnreste sind im Frühsommer und Herbst möglich, Nässe erhöht die Schwierigkeit deutlich
- Wasser- und Verpflegungsmanagement beachten: Besonders auf der Hohen Munde gibt es längere Abschnitte ohne Wasserstellen oder Einkehrmöglichkeiten
- Flexibel bleiben: Reihenfolge der Gipfel, Etappenlängen und Varianten an Wetter und Tagesform anpassen
- Sicherheit organisieren: Tour im Hotel oder bei Angehörigen melden, Notrufnummern kennen und eine Notfall-App installiert haben



Notruf-Nummern:
Bergrettung – Alpiner Notruf: 140
EU-Notruf: 112
Smartphone Nutzer können sich die Notfall App der Leitstelle Tirol installieren. Sie hilft beim Versenden eines Notrufs und übermittelt gleichzeitig den eigenen Standort.

Ausrüstungstipp
- Feste, gut eingelaufene Bergschuhe mit griffiger Sohle
- Wetterfeste Kleidung inklusive warmer Schicht, auch bei stabiler Prognose
- Helm für steinschlaggefährdete und ausgesetzte Passagen
- Klettersteigset und Handschuhe für versicherte Abschnitte und optionale Zusatzrouten
- Ausreichend Trinkwasser sowie energiereiche Snacks
- Kleines Erste-Hilfe-Set und Blasenpflaster
- Sonnenschutz, Kappe und Sonnenbrille
- Stirnlampe für unvorhergesehene Verzögerungen
- Handy mit offline gespeicherten GPX-Daten und Powerbank
Komfort und Vielfalt
Nach einem intensiven Wandertag auf Tirols Hochplateau bietet die Region Seefeld ideale Voraussetzungen für Regeneration und entspannte Abende. Wellnessangebote in ausgewählten Hotels, im Olympiabad Seefeld oder in der ErlebnisWelt Alpenbad unterstützen die Erholung zwischen den Etappen, während gemütliche Restaurants und regionale Küche neue Energie für den nächsten Tag liefern.
Dank der inkludierten Mobilität mit der Gästekarte bleibt ihr auch ohne Auto flexibel unterwegs: Der regionale Busverkehr sowie die Zugstrecke zwischen Seefeld und Scharnitz sind kostenlos nutzbar und erleichtern die Planung der einzelnen Etappen spürbar.






