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Ort:
In Lochlehn, 6105 Leutasch
Kapellen
Diese Marienkapelle wurde um 1720 erbaut und sie bietet für bis zu 20 Personen Platz.
Die Besitzverhältnisse gewähren einen guten Einblick, wie sich Hof- und Besitzernamen in der Leutasch oft ganz unterschiedlich entwickelten.
Über die Entstehung der Kapelle berichtet die Legende: „Zu dieser Zeit war eine Dirn beim Bauern – vom Spackler Hof war sie – so marod, dass sie versprach, eine Kappell zu bauen, wenn sie die Krankheit überlebt“.
Sie scheint es überlebt zu haben und war wohl jene Gertraut Heisin, die 1717 beim Bauern eingeheiratet hatte. Über sie wird weiter berichtet: „Die Gertraut hatte ein Vermögen von 861 Gulden und 20 Kronen in die Ehe eingebracht und ihre Schwester hat beim Liasn eingeheiratet“.
Das Innere der Kapelle, die auch ein Glockenturm ziert, ist mit einem Altarbild der schmerzhaften Muttergottes, zwei Engelsköpfen und zwei weinenden Engeln geschmückt. Eine Inschrift auf dem Bild gibt Auskunft über die Stifter: „Et voto 1723 haben die zwey jungen gesellen Caspar und Balthasar Witing diese daffel machen lassen“.
Unter anderem sind eine sehr realistische Darstellung des Jüngsten Gerichts, auf der die Hölle als Rachen eines ungeheuren Tieres, in dem die Verdammten in feuriger Glut brennen, gezeigt wird und der Herr am Ölberg, Maria und Maria Magdalena mit Jesus und







