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Lehnerkapelle

Ort:

Im Ortsteil Lehner, 6105 Leutasch

Kapellen

Die Lehnerkapelle oder Veitlkapelle wurde 1721 erbaut und den 7 Schmerzen Mariä geweiht. Da ca. 30 Personen in dieser Kapelle mit einem Glockenturm Platz finden, ist sie einer der großen Kapellen im Leutaschtal.

Das Altarbild zeigt die schmerzhafte Muttergottes mit Sieben Schwerten. Die Kapelle ziert links davon ein Fresko des früheren Tiroler Landesheiligen, des Hl. Georgs, des Drachentöters, und rechts des Hl. Martin, der dem Bettler seinen Mantel reicht. Das Altarbild ist von sieben Emblemen umgeben. Diese stellen Szenen aus dem Leben Jesu dar: Die Beschneidung Jesu, die Flucht nach Ägypten, den 12-jährigen Jesu im Tempel, die Kreuztragung, Jesus am Kreuz und die Grablegung Jesu. Drei Barockengel sind um den Altar gruppiert. Das Deckengemälde stellt die Himmelfahrt Marias dar, das Deckenmedaillon die Heilige Dreifaltigkeit und Maria Immaculata. An den Seitenwänden findet man Abbildungen von dieser Kapelle und von der Pestkapelle in Weidach.
Sogar auf der Außenseite zeigt ein Gemälde die Flucht Jesu nach Ägypten. Als Maler scheint Joseph Degenhart auf. Die frühere blaue Farbgebung wurde bei der letzten Renovierung im Jahr 1984 geändert.

Früher führte am 2. Juli ein Bittgang zur Lehnerkapelle, um die sich noch heute eine Kapellengemeinschaft mit 55 Mitgliedern kümmert.

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