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Mooskapelle

Ort:

Im Ortsteil Moos, 6105 Leutasch

Kapellen

Die Mooskapelle im Ortsteil Moos wurde um 1700 erbaut und sie ist dem Hl. Antonius geweiht. Die Wurzeln der Bauernhöfe des Weilers gehen – zumindest von einem Hof – bis zur ersten Besiedlung des Leutaschtals zurück. Die eigenartige Form zweier Fensterlöcher und die auf Holztafeln dargestellten Gemälde mit sehr realistischer Darstellung von Fegefeuer und Hölle lassen auch für die Kapelle ein Alter von mehr als 200 Jahren vermuten.

Das Altarbild dieser Kapelle mit Glockenturm und Glocke zeigt Maria als Himmelskönigin mit Christkind, darüber Gottvater, links einen Engel mit Kind, rechts einen Engel mit Flammenschwert und Waage. Links unten sieht man den Hl. Josef, rechts Johannes den Täufer. Rechts vom Altarbild findet sich ein weiteres, zweiteiliges Bild: Im oberen ist der Tod des Gerechten, im unteren der Tod des Sünders mit zwei Teufeln dargestellt. Links findet man weitere Bildtafeln: Himmel, Hölle, Sterben eines Gerechten mit Angehörigen um das Sterbebett.

Der Kreuzweg in der Kapelle ist dem späten 18. Jahrhundert zuzurechnen. Das Betläuten wurde in der Kapelle im Moos bis zum zweiten Weltkrieg praktiziert: Jedes Jahr war ein anderer Bauer als „Kopalla-Moaschta“ (Kapellen-Meister) dafür zuständig.

Im Jahre 1961 wurde die Kapelle renoviert. Durch mehrere Besitzerwechsel der umliegenden Höfe wurde sie anschließend ein wenig vernachlässigt. 1987

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