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Zahlen, Daten, Fakten
Die Wintersaison 2025/26 in Zahlen
Die vergangene Wintersaison startete im Vorwinter stark, hielt sich über die Hauptsaison stabil, brach dann aber bereits ab März deutlich ein. Mit dieser Saisonentwicklung stehen wir aber nicht alleine da. Der Spätwinter-Tourismus wandelt sich im gesamten Alpenraum. Die Gründe dafür sind vielfältig.
Wie berichtet, startete die Region mit sehr starken Vorwinterzahlen. Die Bewerbung der „Magie des Frühwinters“ brachte hier das gewünschte Ergebnis. Wir berührten viele Gäste in ihrer Sehnsucht nach dem ersten Schnee und nach winterlichem Glitzern in der Vorweihnachtszeit. Mit einem perfekt geschnürten Angebotspaket aus Sport, Genuss und passenden Erlebnissen schlossen wir die Vorsaison über dem Tiroler Durchschnitt ab.
Die Hauptsaison von Weihnachten bis inklusiv Februar präsentierte sich stabil. Schnee und Sonnschein gepaart mit einigen Events zogen Stammgäste und neue Entdecker wie gewohnt auf Tirols Hochplateau.
Buchungsrückgang im März
Der Buchungsrückgang gegen Spätwinter setzte heuer deutlich früher ein als sonst. Während die schwächeren Zahlen im April der Norm entsprechen, schmerzt der Rückgang im März. Wie im gesamten Alpenraum buchten die Gäste zögerlich. Die Gründe liegen zum einen in der immer deutlich werdenden Unsicherheit, ob die Schneedecke für einen Winterurlaub im März ausreicht. Hinzu kommt der wachsende Trend, den einst so beliebten Sonnenskilauf sausen zu lassen und durch eine erste Reise in den Süden zu ersetzen. Die wärmeren Temperaturen unterstützen dies, zudem öffnen immer mehr Hotels im Süden früher und auch das Urlaubsangebot steigt.
Über die gesamte Saison (01.11.2025 – 30.04.2026) gesehen, schneidet Tirols Hochplateau dennoch zufriedenstellend ab. Mit einem Zuwachs von 3,3 % in den Übernachtungen platzieren wir uns auf Rang neun der Tiroler Tourismusverbände. Seefeld belegt Rang zehn im Gemeindevergleich und verbucht einen Zuwachs von 5,3 % bei den Übernachtungen und von 4,6 % bei den Ankünften. Bei den Übernachtungen zeigt Seefeld eindeutig den größten Zuwachs unter den top zehn Gemeinden Tirols. Innerhalb der besten zehn TVBs rangieren wir auf Rang drei, was die Höhe des prozentuellen Zuwachses angeht. Nur die Ferienregion Fügen-Kaltenbach und St. Anton am Arlberg weisen etwas bessere Zahlen auf. Seefeld und die Region liegen damit auch deutlich über dem Gesamttiroler Schnitt, der bei einem Plus von 1,8 % hält. Besonders erfreulich, in den Rankings liegen mehr oder weniger ausschließlich Orte und Regionen vor uns, die über große, hochgelegenen Skigebiete verfügen. Destination mit gleichwertigem Angebot können wir hinter uns lassen.


Die Nationenverteilung zeigt auf Tirols Hochplateau wenig Veränderung. Deutschland dominiert mit knapp 58 % vor der Schweiz und Liechtenstein mit 8,5 %, den Niederlanden mit rund 7 % und dem Inland mit etwas über 5,5 %.

Fokus Vorwinter
Auf der Angebotsseite ist gut zu sehen, dass immer mehr Betriebe in den Vorwinter investieren. Nahezu alle Häuser öffnen Anfang Dezember. Im November sind es ebenfalls bereits 50 %. Die allermeisten Beherbergungsbetriebe halten den gesamten Winter bis Ende März offen. Im April steht noch rund ein Drittel den Gästen zur Verfügung.
Welche Änderungen die Wintersaison in den kommenden Jahren erfahren wird, ist noch nicht abzusehen. Ein Verschub nach vorne in den Frühwinter ist aber wahrscheinlich und wird vom TVB marketingtechnisch gefördert werden. Wie sich der März entwickelt, wird vom Schnee, dem Angebot der südlichen Nachbarn und dem Reiseverhalten der Gäste abhängen. Eine längere Sommersaison, in der Tirols Hochplateau in den kommenden Jahren sicher von den sich wandelnden Temperaturen profitieren wird, könnte hier einiges abfangen. Denn wird der Süden im Sommer zu hieß, bietet die Region Seefeld eine angenehme Abkühlung und jede Menge erfrischende Sommererlebnisse.