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Pfarrkirche St. Oswald

Die Pfarrkirche im Zentrum von Seefeld, welche dem heiligen Oswald geweiht ist, zählte lange Zeit zu den bekanntesten Wallfahrtskirchen Tirols. Ursprung dieser Wallfahrt war das sogenannte „Hostienwunder“.

Oswald Milser von der Grenzfeste Schlossberg forderte, wie berichtet wird, am Gründonnerstag, dem 25. März 1384 bei der heiligen Messe vom Priester eine große Hostie. Als er sie empfing, versank er bis zu den Knien im Boden. Auch der Altarstein, an dem er sich festhalten wollte, gab nach. Beide Abdrücke sind heute noch zu sehen (rechts vom Volksaltar). Die vom Priester zurückgenommene Hostie war kurze Zeit später rot gefärbt.

Dieses Wunder lockte große Pilgerströme an. Auch die Tiroler Landesfürsten waren sehr beeindruckt. Da die kleine Kirche nicht mehr ausreichte, begann Friedrich mit der leeren Tasche 1432 mit dem Neubau der heutigen gotischen Kirche, welcher sich sehr in die Länge zog und von Friedrichs Sohn, Sigmund dem Münzreichen, weitergeführt wurde. Erst 1474 wurde die Kirche vollendet.

Die Pfarrkirche St. Oswald zählt zu den schönsten spätgotischen Bauten Tirols. Einige Details sind besonders beachtenswert, so das Tympanonrelief über dem Hauptportal, welches das Hostienwunder und die Enthauptung des Kirchenpatrons St. Oswald darstellt, im Inneren der Kirche die Fresken aus dem 15. Jahrhundert sowie das berühmte Tafelbild von Jörg Kölderer aus dem Jahr 1502 (im Presbyterium rechts), ebenso der Hochaltar mit seinen spätgotischen Figuren.

Details zur Pfarrkirche entnehmen sie bitte dem Kirchenführer, welcher in der Pfarrkirche erhältlich ist.

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