
Mehrtageswanderung im Naturpark Karwendel
Die klassische Karwendeldurchquerung | Mehrtageswanderung in Tirol
Die klassische Karwendeldurchquerung führt in drei Etappen von Scharnitz durch ursprüngliche Karwendeltäler, vorbei an eindrucksvollen Almlandschaften und mit Ausblicken auf die markanten Karwendelgipfel bis nach Pertisau am Achensee. Eine mehrtägige Wanderung für alle, die das Karwendel in ihrem eigenen Tempo, mit allen Sinnen und einfach echt erleben möchten.
Highlights
- Gesamtstrecke: 53,5 km | 2.180 hm bergauf | 2.210 hm bergab | 3 Etappen
- Route & Unterkünfte: Von Scharnitz nach Pertisau am Achensee durch das Herz des Karwendels, mit Übernachtungen im Karwendelhaus und in der Falkenhütte.
- Naturpark & Artenvielfalt: Größter Naturpark Österreichs und größtes Schutzgebiet Tirols; über 1.300 alpine Pflanzenarten und mehr als 3.000 Tierarten.
- Landschaftliche Höhepunkte: Karwendeltal mit Karwendelbach, Kleiner & Großer Ahornboden, Laliderer Wände, Almdorf Eng, Falzthurntal.
- Karwendelmarsch – Die Legende lebt! Für alle, die die gesamte Strecke an einem Tag absolvieren möchten, besteht zudem die Möglichkeit zur Teilnahme am Karwendelmarsch, der jedes Jahr am letzten Samstag im August stattfindet.
Anforderungen & Hinweise
• Hüttenreservierung: Vorreservierung unbedingt erforderlich; Übernachtungen frühzeitig direkt bei den Hütten anfragen.
• Realistische Selbsteinschätzung & Kondition: Die Tour richtet sich an erfahrene Wanderer, die längere Strecken bewältigen können und über eine gute Grundkondition verfügen.
• Tourenplanung: Die Tour lässt sich je nach Kondition, Zeit und persönlicher Vorliebe individuell planen; Vorschläge für Alternativen finden sich in den Etappenbeschreibungen.
• Wetter beachten: Wetter und Bedingungen vor und während der Tour regelmäßig prüfen; bei unsicherer Wetterlage Etappen flexibel anpassen oder die Tour bei Bedarf verlängern.
• Orientierung vorbereiten: Wanderkarte mitnehmen und GPX-Daten vorab herunterladen.
• Früh starten & Zeitreserven einplanen: Lange Etappen und teils steilere Anstiege machen frühe Startzeiten sinnvoll.
• Sicherheit organisieren: Route Angehörigen oder im Hotel melden, Notrufnummern kennen (EU-Notruf: 112, Bergrettung: 140) und nach Möglichkeit eine Notfall-App nutzen.
Was erwartet euch auf den Etappen?
Etappe 1: Von Scharnitz zum Karwendelhaus
Der Auftakt der klassischen Karwendeldurchquerung beginnt beim Naturpark-Infozentrum Scharnitz und führt durch das Karwendeltal bis zum Karwendelhaus. Eine aussichtsreiche Etappe, die technisch einfach ist, aber vor allem durch ihre Länge und den steileren Schlussanstieg fordert.
Etappe 2: Vom Karwendelhaus zur Falkenhütte
Zwischen Karwendelhaus, Kleinem Ahornboden und Falkenhütte zeigt sich der Naturpark Karwendel von seiner charakteristischen Seite. Ahornbäume, Bergmischwald und die imposanten Laliderer Wände prägen diese eindrucksvolle Etappe.
Etappe 3: Von der Falkenhütte über die Eng nach Pertisau am Achensee
Zum Abschluss der Karwendeldurchquerung warten der Große Ahornboden, das Almdorf Eng und das Falzthurntal. Eine lange, abwechslungsreiche Schlussetappe, die schließlich nach Pertisau am Achensee führt.
Die Hütten im Detail
Auf der klassischen Karwendeldurchquerung übernachtet ihr im Karwendelhaus und auf der Falkenhütte. Für beide Hütten ist eine frühzeitige Reservierung unbedingt erforderlich. Bitte bucht eure Übernachtung direkt bei der jeweiligen Hütte.

Packliste für die Mehrtagestour
Grundausstattung:
- Rucksack (bis 40 L) mit Regenhülle, Hüttenschlafsack, Bargeld, Trinkflasche/Trinkbeutel, Stirnlampe/Taschenlampe, Erste-Hilfe-Set, Taschenmesser, kleiner Abfallbeutel, Handy mit Notfallnummern, Wanderkarte.
Bekleidung & Wetterschutz:
- Wanderschuhe & Socken, Funktionsunterwäsche & Shirts, Trekkinghose, Isolationsschicht (Fleece/Primaloft/Daune/Merino), Regenjacke & -hose, Mütze/dünne Handschuhe, Sonnenbrille & Sonnencreme.
Hütte, Hygiene & Verpflegung:
- Waschbeutel mit Hygieneartikeln, kleines Handtuch, Jause (z. B. Obst, Müsliriegel).
Optional:
- Wanderstöcke, Windstopper-Jacke, Notbiwaksack, Ohrstöpsel, Blasenpflaster & Tape.
Notruf-Nummern:
Bergrettung – Alpiner Notruf: 140
EU-Notruf: 112
Smartphone Nutzer können sich die Notfall App der Leitstelle Tirol installieren. Sie hilft beim Versenden eines Notrufs und übermittelt gleichzeitig den eigenen Standort.






