Weitwandern für die ganze Familie
Leutascher 3-Tages-Hüttenwanderung für Familien
Aufgrund eines Pächterwechsels auf der Wangalm ist derzeit noch unklar, ob dort in dieser Saison Übernachtungen angeboten werden können. Aktuell ist eher davon auszugehen, dass dies im Sommer nicht möglich sein wird. Zudem ist die Wettersteinhütte geschlossen. Die Rotmoosalm ist bereits ausgebucht.
Daher kann die Weitwanderung in diesem Sommer leider nicht angeboten werden.
Alternativrouten
Folgende Tourenvorschläge bieten sich alternativ als 2-tägige Familienwanderung bzw. Bike & Hike Abenteuer mit Hüttenübernachtung an:
Kurze Rundwanderung für kleine Abenteurer
Rundwanderung zur Rauthhütte in Leutasch
Tag 1: Der Weg beginnt am Parkplatz P18 im Leutascher Ortsteil Moos. Von hier führt die Wanderung durch das Rappertal hinein ins Katzenloch. Hier windet sich der Pfad sanft durch den Wald, bis die Abzweigung zur Rauthhütte erreicht ist. Dort geht es auf einem Steig weiter bergauf. Der Weg führt durch lichten Bergwald, während sich immer wieder schöne Ausblicke auf die umliegende Landschaft öffnen. Nach einem letzten Anstieg ist die Rauthhütte erreicht.
Übernachtung auf der Rauthhütte.
Tag 2: Der Abstieg erfolgt über einen Forstweg, der zu Beginn sehr steil bergab führt. Nach etwa 20 Minuten wird der Weg etwas flacher und zunehmend angenehmer zu begehen, sodass sich die Umgebung entspannt genießen lässt. Ein Abstecher zum „Zugspitzblick“ lohnt sich: Nach etwa 20 Minuten Gehzeit öffnet sich dort ein atemberaubender Blick auf die Zugspitze.
Naturnahe Klamm für trittsichere Wanderer im Karwendel
Wanderung durch die Gleirschklamm zur Möslalm
Tag 1: Durch die wildromantische Gleirschklamm führt ein schmaler Steig, der trittsicheren und geübten Wanderern ein besonderes Naturerlebnis bietet. Der Pfad endet an einer Forststraße, an der man links abbiegt und weiter bis zur Gleirschtal-Forststraße geht. Von dort folgt man dieser taleinwärts nach rechts bis zur Möslalm.
Übernachtung auf der Möslalm.
Tag 2: Auf einem Forstweg geht es wieder zurück zum Ausgangspunkt. Zunächst dem Amtssägenweg folgen, bis man an der Jagdhütte im Gleirschtal vorbeikommt. Anschließend gelangt man wieder auf jene Forststraße, auf der man bereits zuvor unterwegs war. Dieser folgt man, bis man erneut zur Gleirschklamm absteigen kann. Ab hier gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder durch die Gleirschklamm zurück zum Ausgangspunkt gehen oder der Forststraße über den sogenannten Krapfen zurück nach Scharnitz folgen.
Ein Naturerlebnis im Karwendel
Bike & Hike Tour zum Hallerangerhaus oder Hallerangeralm
Tag 1: Vom Naturpark-Infozentrum aus mit dem Rad gemütlich ca. 14 km und 300 hm bergauf bis zur Kastenalm fahren. Dort das Bike absperren und eine kleine Brücke nach rechts überqueren. Anschließend geht es steil aufwärts ca. 5 km und 530 hm bergauf, vorbei am Lafatscher Niederleger, zum Halleranger. Am Almboden angekommen, teilen sich die Wege: Hier rechts zum Hallerangerhaus oder geradeaus weiter bis zur Hallerangeralm.
Übernachtung im Hallerangerhaus oder in der Hallerangeralm.
Tag 2: Auf demselben Weg geht es wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Was ihr bei der Planung beachten solltet:
- Denkt daran, ausreichend Essen und Trinken einzupacken. Besonders gut eignen sich energiereiche Snacks wie Nüsse, Trockenfrüchte und Müsliriegel – sie sind gut haltbar und ideal für unterwegs. Auch eine klassische Brotzeit und frisches Obst ist super für eine gemeinsame Pause.
- Macht regelmäßig Pausen, um die Wanderung entspannt genießen zu können.
- Prüft die Wetterprognose vor der Tour und passt eure Pläne gegebenenfalls an.
- Stellt sicher, dass ihr für alle Wetterbedingungen gerüstet seid – sei es Sonne, Kälte, Wind oder Regen. In der Packliste findet ihr alles, was ihr einpacken solltet, um perfekt vorbereitet zu sein!
- Haltet wichtige Kontaktdaten wie die der Hüttenwirte, dem Tourismusbüro und der Bergrettung griffbereit.
- Installiert eine Notfall-App auf euren Smartphones, um im Ernstfall schnell Hilfe rufen zu können.
Quelle: https://www.weitwanderwege.com/weitwandern-mit-kindern/



NOTRUF-NUMMERN:
Bergrettung – Alpiner Notruf: 140
EU-Notruf: 112
Smartphone Nutzer können sich die Notfall App der Leitstelle Tirol installieren. Sie hilft beim Versenden eines Notrufs und übermittelt gleichzeitig den eigenen Standort.
Mehr Infos zur SOS-EU-ALP App

Tipps für Wandern mit Kindern
- Nutzt Outdoor-Spiele, um die Wanderung abwechslungsreich zu machen. Inspiration findet ihr unter „Spielend Wandern“.
- Wandert gemeinsam mit anderen Familien – Kinder motivieren sich oft gegenseitig und haben noch mehr Spaß.
- Viele Kinder möchten ihren eigenen Rucksack tragen. Achtet darauf, dass das Gesamtgewicht maximal zehn Prozent ihres Körpergewichts beträgt.
- Die Strecke sollte dem Alter und der Ausdauer der Kinder entsprechen.
Die optimale Tagesetappen-Distanz:
Eine Faustregel: Das Alter des Kindes * 1,5 ergibt die maximale Streckenlänge in Kilometern. Alternativ könnt ihr die angegebene Gehzeit einfach verdoppeln.
- 4-6 Jahre: 6-7 km
- 6-11 Jahre: 10-18 km
- 11-14 Jahre: Anspruchsvollere Wanderziele sind möglich.
Quelle: weitwanderwege.com

Ausrüstungstipp
- Wanderstöcke:
- Wanderstöcke können bei längeren Touren unterstützen und entlasten eure Gelenke. Sie eignen sich vor allem für Erwachsene, da sie bei Kindern Stolpergefahr erhöhen können.
- Der richtige Rucksack:
- Für Mehrtagestouren (2-5 Tage) empfiehlt sich ein Rucksack mit einem Volumen von 20-29 Litern (Quelle: weitwanderwege.com).
- Achtet darauf, dass der Rucksack zur Rückenlänge passt und richtig eingestellt wird. Besonders wichtig: Der Hüftgurt sollte den Großteil des Gewichts tragen.
- Frauen können von speziell angepassten Damen-Versionen profitieren, die besser auf die weibliche Anatomie abgestimmt sind.
- Das richtige Schuhwerk:
- Knöchelhohe Wanderschuhe stabilisieren den Knöchel und schützen vor Umknicken.
- Wasserdichte und atmungsaktive Materialien sorgen für trockene und bequeme Füße.
- Ein rutschfestes Profil sorgt für sicheren Halt auf jedem Untergrund, während eine gute Dämpfung die Gelenke entlastet.
- Wichtig: Die Schuhe müssen gut passen, um Blasen und Druckstellen zu vermeiden.
Gewicht:
Faustregel Gewicht: Körpergewicht geteilt durch 4 bei gut trainierten Personen, ansonsten Körpergewicht geteilt durch 5.



