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Hütten-Guide

Die richtige Einkehr für jeden Hüttentyp

Ob Genussmensch auf der Suche nach dem besten Kaiserschmarrn, Wanderer mit Vorliebe für die schönste Aussicht  oder sportlicher Naturliebhaber auf der Jagd nach der höchstgelegenen Alm: bei über 60 Hütten und Almen wird in der Olympiaregion Seefeld jeder glücklich! Wir haben die richtige Hütte für jeden Typ.

Für echt gute Aussichten: Die höchsten Hütten und Almen

Es geht hoch hinaus: nach einem langen Aufstieg schmeckt nicht nur die Einkehr doppelt so gut, auch die Ausblicke hat man sich mehr als verdient. Auf folgenden Hütten findet man spektakuläre Blicke und hervorragendes Essen:

Die Nördlinger Hütte hat eine ganz besondere Location: fast schwindelerregend erscheint ihre Lage unterhalb der Reither Spitze im Karwendel. Auf 2.238 m ist sie die höchstgelegene Schutzhütte im Karwendelgebirge. Von hier aus hat man den wohl schönsten Blick über die gesamte Region und in den Sonnenauf- und -untergang hinein, außerdem darf man sich die verschiedenen Kaiserschmarrn-Variationen und das vegane Linsen Dal auf gar keinen Fall entgehen lassen. Gleich mehrere Wege führen auf die Hütte, ob mit Seilbahnunterstützung oder in Verbindung mit dem neu angelegten Panorama-Klettersteig auf die Seefelder Spitze.

Besondere Weitblicke hat man ebenso von der höchstgelegenen Alm des Gaistals, der Rotmoosalm. Sie thront auf 2.030 Metern über dem Tal, aber nicht nur ihre Panoramablicke, sondern auch die handgemachten Knödel sind weit darüber hinaus bekannt.

Auch das Karwendelhaus hat auf 1.765m viel zu bieten: nach einem strammen Aufstieg (am besten mit dem Rad) überblickt man von hier das ganze Karwendeltal und die imposanten Felswände und Gipfel rundherum. Zurück rollt man durch besagtes Tal sicher mit vollem Magen, denn vom Topfen-, Rohnen- oder Germknödel bis hin zum Gulasch und Kuchen ist hier alles richtig lecker.

Das Panorama von der Pleisenhütte auf 1.757m ist einzigartig: von den Lechtaler Alpen über die Samnaungruppe, die Stubaier Alpen, dem Wettersteingebirge und dem Karwendel überblickt man alle Gebirgsgruppen. Obendrein gibt es hier besonders viele Sonnenstunden und die herzlichen Wirte servieren kulinarische Highlights wie selbstgemachtes Hirschgulasch und vieles mehr. Das ist jeden Höhenmeter wert!

Mit echtem Almcharakter: Hütten und Almen für Alm-Romantiker

Auf diesen Hütten und Almen ist das Almleben noch, wie es einst mal war: die Karte ist klein, aber fein und besteht natürlich zum Großteil aus den eigenen Produkten. Der Service ist herzlich, aber ein wenig Zeit sollte man mitbringen, schließlich steht das Vieh an erster Stelle. Die Lage ist versteckt, aber wunderschön inmitten der alpinen Bergwelt.

Wer genau das sucht, muss unbedingt die Scharnitzer Alm besuchen, die Hüttenwirtin Christl und Hirte Roland in ihrem alten Stil restauriert haben und nach alter Philosophie führen.

Weiter versteckt im Karwendelgebirge liegt die Kastenalm idyllisch eingebettet zwischen den massiven Felswänden des Karwendelgebirges, ihre langjährigen Wirte servieren selbstgemachte Kuchen und eine gute Brettljause.

Wanderer, die genügend Kraft in den Beinen für einen langen Aufstieg haben, dürfen sich das Steinerne Hüttl am Fuße des Hochwanners, Deutschlands zweithöchstem Berg, nicht entgehen lassen. Die Getränke entnimmt man sich am besten selbst aus dem eiskalten Brunnen, eine Karte gibt es nicht, denn die sehr wenigen – aber guten – Gerichte zählt der Wirt lieber persönlich auf. Die Ruhe und Einsamkeit auf 1.925m Seehöhe machen die urige Einkehr perfekt.

Für echten Hochgenuss: Hütten und Almen für Genießer

Genuss – das ist, per Definition, eine Sinnesempfindung, die mit körperlichem oder geistigem Wohlbehagen verbunden ist. Wo könnte man besser genießen als auf der Alm? Wem auf der Terrasse die Sonnenstrahlen in der Nase kitzeln, während der Kaiserschmarrn duftend auf dem Tisch steht und mit den atemberaubenden Bergblicken um die Wette eifert, der spürt: hier kann man mit allen Sinnen genießen.
Echte Genießer dürfen die folgenden Hütten und Almen auf keinen Fall verpassen:

Besonders empfehlenswert für gemütliche Wanderer, Radfahrer und Familien auf der Suche nach der besten Hütteneinkehr sind die Almen im Gaistal. Die Gaistalalm lockt mit einer herrlichen Sonnenterrasse mit Blick auf die Hohe Munde und großer Karte voller kulinarischer Highlights. Nur wenig entfernt liegt die nächste Einkehrmöglichkeit: die herzlichen Wirte der Tillfussalm servieren köstlichen selbstgemachten Joghurt und Buttermilch von eben jenen Kühen, die man von der Terrasse aus beim friedlichen Grasen beobachten kann.

Auf der Hochegg Alm auf der Rosshütte in Seefeld findet man nach kurzem Aufstieg grandiose Ausblicke. Unweit entfernt liegt die Reitherjoch Alm mit einem liebevollen Spielplatz für Kinder und hervorragender Küche.

Die Eppzirler Alm im Karwendelgebirge ist berühmt für ihre besonders guten Kaspressknödel und zuvorkommende Bedienung. Beides genießt man nach einem circa 2-stündigen Aufstieg, der nur zu Fuß möglich ist und auch von den Einheimischen immer wieder gern gegangen wird.

Ausgezeichnete Kulinarik – im wahrsten Sinne des Wortes – findet man auf der Rauthhütte oberhalb von Leutasch. Jedes Jahr aufs Neue wird die aussichtsreiche Hütte am Fuße der Hohen Munde vom Gourmet-Magazin Gault Millaut ausgezeichnet. Hier müssen wahre Genießer einfach einmal eingekehrt sein!

Für die gemütliche Einkehr: Hütten und Almen, die leicht erreichbar sind

Man muss nicht immer anstrengende Anstiege bewältigen, um zu den besten Hütten zu gelangen. Für die relaxte Einkehr mit der ganzen Familie oder an sportfreien Tagen gibt es viele Hütten und Almen, die ganz bequem erreichbar sind.

Ganz weit oben auf der Liste für gemütliche Einkehr steht die Triendlsäge, die entweder über einen leichten Fußweg, auf idyllischem Wege mit der Kutsche oder gar mit dem eigenen Auto erreichbar ist. Egal, ob man es sich lieber in der traditionellen Stube oder auf der Sonnenterrasse bequem macht, die Küche lässt die Herzen aller Kaiserschmarrn-Liebhaber gewiss höherschlagen. Die Ropferstub’m ist über die gleichen Wege erreichbar und noch ein Geheimtipp für beste Kulinarik vor allem bei Sonnenuntergang, der sich von hier aus am besten genießen lässt.

Die Lottenseehütte ist ein charmantes Ausflusgziel mit richtig gutem Essen, das man über leichte Wege zu Fuß, mit dem Rad, Fiaker oder Auto erreicht. Nur unweit entfernt liegt die Wildmoosalm, hierher kommt man am besten mit dem Wanderbus oder romantisch mit dem Fiaker. Die Alm ist ein Tipp für alle, die auf Kitsch und den FC Bayern München stehen. Vor der Lottensee- und Wildmoosalm liegen übrigens zwei echte Naturphänomene: die a-periodischen Seen sind nicht jeden Sommer zu sehen und bis heute rätseln Wissenschaftler, woran das liegt.

Stichwort See: Badenixen sind am Möserer See und der Möserer Seetub’n richtig aufgehoben. Der See ist der wärmste Naturbadesee Tirols und somit perfekt für heiße Tage, in der Stub’n gibt’s handgemachtes Eis und weitere coole Erfrischungen. Mit dem Rad oder zu Fuß – am besten vom Seewaldalm-Parkplatz –  ist er nach kurzer Zeit erreichbar.

Ebenso bekannt für eine kleine Wanderung oder Fahrt mit dem Fiaker ist die Hämmermoosalm im Gaistal, in der man das ganze Jahr über gemütlich einkehren kann. Deshalb kommen Familien hier besonders gerne her. Polis Hütte genießt eine herrliche Lage im sonnigen und flachen Leutaschtal: im Sommer erreicht man sie ganz entspannt mit dem Rad, zu Fuß oder mit dem Auto oder Wanderbus und die Terrasse lädt zum stundenlangen Sonnenbaden ein.

Genauso sonnig und noch aussichtsreicher gelegen ist die Katzenkopfhütte auf dem gleichnamigen Berg. Von der Terrasse aus schaut man nicht nur bis auf die Zugspitze, sondern auch gleichzeitig den Bikern auf den Trails zu. Die Katzenkopfhütte ist zu Fuß und schnell per Bahn erreichbar. Gleiches gilt für die Sonnenalm auf dem Gschwandtkopf. Hier bleibt man gerne den ganzen Tag im Sonnenstuhl liegen, am besten vom zweiten Frühstück bis zum späten Nachmittags-Kaffee. Familien sind auf der Rosshütte bestens aufgehoben: die Auffahrt geht flott mit der Bahn, oben warten ein Erlebnisspielplatz auf die Kids und eine Sonnenterrasse auf die Eltern.

Für echt unvergessliche Nächte: Berghütten zum Übernachten

Eine Nacht inmitten der imposanten Bergwelten, weit über dem Tal und den Sternen zum Greifen nah: eine Übernachtung auf der Hütte ist ein besonderes Abenteuer. Vom freudigen Ankommen nach einem langen Aufstieg, über die köstliche Belohnung in Form von Apfelstrudel, Schnitzel und Co. bis hin zu lustigen Spielabenden mit anderen Bergbegeisterten erlebt man in ein paar Stunden so viel wie selten. Gemütlich eingekuschelt im Lager oder einem Zimmer träumt man bereits vom Abenteuer am nächsten Tag. Dies hier sind die schönsten Hütten für eine Übernachtung am Berg:

Das wunderschöne und historische Hallerangerhaus liegt tief im Herzen des Naturpark Karwendels auf 1.768 Metern über dem Meer. Die Natur rund um die Schutzhütte ist einzigartig, aber auch innerhalb der vier Wände fühlt man sich einfach wohl – nicht zuletzt wegen der herzlichen und sehr humorvollen Wirte.

Nur einen Steinwurf entfernt liegt die Hallerangeralm. Auch hier gibt’s eine urige Stube, gemütliche Zimmer & Matratzenlager, richtig gute Kulinarik und direkt nebenan die malerische Kapelle, die sogar immer wieder mal für Berghochzeiten genutzt wird. Was will man mehr für eine romantische Nacht im Gebirg‘?

A propos romantisch: die wohl romantischste Übernachtungsmöglichkeit findet man auf der Wettersteinhütte. Hier gibt es die „Kuschelhittn“ (=Kuschelhütte), die – wie ihr Name schon verrät – besonders lauschig ist. Kleinere Gruppen und Freundeskreise haben es hier ganz sicher nett. Aber Vorsicht vor dem berühmt-berüchtigten Enzianschnaps, den die Wirte immer gerne ausschenken!
Nur ein paar Meter weiter oberhalb liegt die Wangalm, von wo aus man die Blicke noch ein bisschen weiter schweifen lassen kann. Direkt unter den beeindruckenden Wänden des Schüsselkars ist sie die beste Hütte für begeisterte (Alpin-)Kletterer, die den langen Anstieg abkürzen wollen und für alle, die auf der Suche nach echter Ruhe, Erholung und richtig guter Verpflegung sind.

Besonders spektakulär für eine Nacht in den Bergen ist die Nördlinger Hütte – aber Achtung, viel schlafen will man hier nicht. Das liegt nicht an den ungemütlichen Betten, sondern an der echt einzigartigen Lage: auf der Nördlinger Hütte erlebt man die wohl schönsten Sonnenunter- und -aufgänge der Alpen. Das ist fast einmalig und ein absolutes Muss für jeden Bergschläfer.

 

 

Noch nicht genug?
Hier geht’s zu noch mehr Hütten und Almen!

 

Diese riesige Auswahl an Hütten und Almen war erst der Anfang – es gibt noch viele mehr,
die es in und um die Olympiaregion Seefeld zu entdecken gilt!
Die gesamte Almen- und Hüttenliste inklusive Öffnungszeiten gibt es
HIER